November 2014

ZahnräderX Berlin - Meet & Greet mit Süßwasser e.V.

von |Sonntag, 9 November, 2014

MEET & GREET ZahnräderX Berlin geht in die nächste Runde! fb

Am 4. Dezember 2014 lädt ZahnräderX Berlin ein zum Meet & Greet mit dem diesjährigen Gewinnerprojekt der Zahnräder Bundeskonferenz Süßwasser e.V. Beim Meet & Greet bekommt Ihr die Möglichkeit den Verein Süßwasser und seine Gründerinnen näher kennenzulernen.
Ganz im Sinne der Zahnräder gibt es viel Zeit zum Netzwerken und Austauschen über Perspektiven, Ansprüche und Möglichkeiten sozialen Engagements und Unternehmertums.

Über Süßwasser e.V. Süßwasser möchte muslimische Familien im Thema Pflegeelternschaft sensibilisieren und begleiten.
Dafür arbeiten Engagierte aus den verschiedensten Bereichen, wie der Psychologie, Pädagogik oder Logopädie mit verschiedenen kulturellen Hintergründen zusammen. Die größte Motivation des Vereins ist die gemeinsame Gestaltung einer Gesellschaft des gegenseitigen Verständnisses, in der ein vielfältiges Miteinander unterschiedlicher Kulturen, Religionen und Traditionen gelebt wird.

Bringt die Zahnräder in Bewegung und seid dabei!

Wer:
Sozial Engagierte und Interessierte
Wann:
Donnerstag, 04. Dezember 2014, 18 Uhr, Einlass ab 17.30 Uhr
Wo:
Alte Feuerwache e.V., Seminarraum 4 Axel-Springer-Str. 40-41, 10969 Berlin

Kurze Anmeldung unter: [email protected]

Lest hier unser Interview mit Süßwasser e.V.

ZahnräderX Hamburg Meet & Greet

von |Montag, 3 November, 2014

ZR Logo_zrx_hamburg (2)ZahnräderX Hamburg lädt ein zum Meet & Greet mit „Junge Vorbilder“, dem Mentoringprojekt des Verbundes für interkulturelle Kommunikation und Bildung e. V. (verikom). Mit Nadim Gleitsmann, Regionalkoordinator für den Bezirk Altona, werden wir uns über Chancengleichheit im Bildungssystem und soziale Verantwortung beim Thema Schule austauschen.
Die „Jungen Vorbilder“ sind Studierende, die Schülerinnen und Schüler aus meist sozial benachteiligten Milieus fördern und in ihrem Weg nach einem höheren Bildungsabschluss unterstützen.

„Ich habe es geschafft und du kannst es auch schaffen!“, diese Worte reichen schon oftmals aus, um ihre Mentees zu motivieren, nicht aufzugeben und weiterzumachen. Als Mentoren geben die Studierenden, die oftmals einen ähnlichen kulturellen und/oder sozialen Hintergrund wie ihre Mentees haben, ihre Erfahrungen an die Schülerinnen und Schüler weiter. Die Studierenden entwickeln sich zu einer Bezugsperson und werden zum Vorbild ihrer Mentees.

Wer?
Sozial Engagierte und Interessierte

Wann?
Dienstag, 25.11.2014, 18.00 Uhr

Wo?
verikom
Altona am Wohlerspark, Norderreihe 61, 22767 Hamburg

Anmeldung:

ZahnräderX Hamburg
Die regional organisierten ZahnräderX Treffen bieten engagierten Muslimen die ideale Plattform zum Austauschen, Vernetzen und Zusammenarbeiten.
Leiterin: Tuğba Uyanik

September 2014

ZahnräderX NRW Workshop zu Social Entrepreneurship

von |Mittwoch, 10 September, 2014

Der ZR Logo_zrx_nrwnächste ZahnräderX NRW Workshop findet zu „Soziales Engagement und Business“ für sozial Engagierte am Samstag, den 08. November 2014 von 11 bis 17 Uhr in Wuppertal statt und wird durchgeführt von Selly Wane und Julia Siebert.
Selly Wane ist mit ihrer Gründung von SWANE Design selbst als Social Entrepreneurin tätig, u.a. mit der Beratung zu und dem Handel von Upcycling-Produkten.Julia Siebert ist selbständig tätig und seit 2013 bei der IQ Fachstelle Existenzgründung für den Arbeitsschwerpunkt Social Entrepreneurship zuständig.

Ziel des Workshops ist es die Chancen und Herausforderungen von Social Entrepreneurship zu diskutieren und gemeinsam Methoden zu erarbeiten, wie man die nachhaltige Tragfähigkeit von Projekten sichern kann.

Wie kann ich dabei sein?

Fülle dazu einfach dieses Formular: Workshop Anmeldung bis zum 19.10.2014 aus. Deine Daten werden von uns vertraulich behandelt und nicht an dritte weitergegeben. Mit der Übermittelung deiner Daten erklärst du dich damit einverstanden. Bitte nutze für die Ausfüllung am besten den aktuellsten Adobe Reader.

ZahnräderX Bayern Kick-Off - Jetzt anmelden!

von |Dienstag, 9 September, 2014

ZahnräderX Bayern lädt zum Kick-off nach München!

Nach dem Motto „Gib Deiner Idee eine Plattform“ haben ambitionierte Muslime aus Bayern die Möglichkeit, eigene Projekte, Ideen und Visionen zu Social Entrepreneurship beim Kick-off am 26. Oktober 2014 in München vorzustellen. Ziel ist es, sich gegenseitig auszutauschen, neue Impulse für eigenes gesellschaftliches Engagement mitzunehmen und Kontakte auf lokaler Ebene zu knüpfen.
Teilnehmen kann, wer sich vorab mit einem Projekt oder einer Projektidee bewirbt. Beim Kick-off stellen die Teilnehmenden ihre Konzepte aus dem sozialen Bereich, der Wirtschaft, Wissenschaft, Umwelt oder Kunst und Kultur vor. Teilnehmen können aber auch Engagierte ohne Projekt.

Neben einem Input zum Thema Social Entrepreneurship von Ibrahim Kahraman, dem Zahnräder Vorsitzenden, stellt sich HIMA e.V. mit Umwelt- und Naturschutz aus islamischer Perspektive vor. Die Gewinner der Zahnräder Bundeskonferenz 2011 geben in ihrem Impuls einen Einblick in die Gründungs- und Arbeitsstruktur ihres bundesweiten Netzwerks.

Auf dem ZahnräderX Bayern Kick-off gibt es genügend Raum für inspirierende Gespräche und Austausch unter den Teilnehmenden – denn erst durch ein Netzwerk kann sich das Potential engagierter und kreativer Muslime entfalten, um gemeinsam innovative Ideen zu entwickeln und zu fördern, die unsere Gesellschaft voranbringen und mitgestalten.

 

Sei dabei mit Deiner Idee!

Die wichtigsten Infos

Wer:
Engagierte Muslime aus Bayern mit und ohne Projektidee
Wann:
Sonntag, 26. Oktober 2014
Wo:
München
Teilnahmebeitrag:
10 € (inkl. Verpflegung)
Bewerbung:
Bewerbungsbogen & Projektbeschreibung auf max. 4 Präsentationsfolien an [email protected]
Bewerbungsschluss:
15.Oktober 2014

Bei Fragen wende dich bitte an [email protected] oder an [email protected]

 

ZRX Bayern Kick Off_Web&Plakat

August 2014

Interview #Frimeo

von |Freitag, 22 August, 2014

Frimeo überzeugte auf der #zrk14 mit der Idee, Kunden und regionale Anbieter mit einer App zusammenzubringen, und gewann damit den Jurypreis. Ein Projekt, was Social Entrepreneurship sehr gut wiederspiegelt.

Worum geht’s bei deinem Projekt?
In der Region gibt es viele Anbieter, die in Hofläden, Marktständen, Bäckereien, Metzgereien und kleinen Manufakturen besondere Lebensmittel aus eigener Herstellung anbieten. Jedoch ist es im städtischen Alltag manchmal gar nicht so leicht auf diese unabhängigen Anbieter aufmerksam zu werden, wenn man als Kunde nicht an den aufgestellten Schildern am Straßenrand vorbeikommt.
Deshalb haben wir das Start-Up frimeo gegründet. Mit einer innovativen App wollen wir ab September Kunden und regionale Anbieter über das mobile Internet zusammenbringen. Mit dieser App kann jeder auf einem Blick die regionale Vielfalt entdecken und darüber hinaus arbeiten wir auch daran, dass man diese besonderen Lebensmittel online bestellen kann.

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Wie kann man euch unterstützen/Was braucht ihr?
Da wir ab September die App für iPhones anbieten, freuen wir uns, wenn von Anfang an viele dabei sind und uns vorab im Marketing unterstützen. Also, empfehlt frimeo weiter an eure Freunde, an Journalisten und mögliche Anbieter von regionalen Lebensmitteln in eurer Umgebung. In unserem Online-Magazin und in Social Media bieten wir schon jetzt einen ersten Vorgeschmack und stellen interessante Anbieter und Beiträge zum Thema regionale Lebensmittel vor.

Wohin soll es gehen? (Ziele/Träume)
Wir werden erst einmal im südhessischen Raum starten und wollen natürlich auch bald bundesweit vertreten sein: mit der App soll jeder auf einem Blick die regionale Vielfalt von Kiel bis zum Bodensee entdecken können.
Auch wollen wir mit frimeo einen Beitrag leisten für ein neues Bewusstsein in der Ernährung sowie für faire Preise und Produktionsbedingungen in der Lebensmittelherstellung. Deshalb liegt es uns sehr an Herzen das Vertrauen für die besondere Qualität und den Ursprung der regionalen Lebensmittel zu stärken.

Was hast du von der Zahnräder Konferenz 2014 mitgenommen?
Die Zahnräder Konferenz ist ein toller Ort der Inspiration und die Begeisterung für die vielen kreativen Projekte steckt dort jeden an. Die Möglichkeit mit Gleichgesinnten und Journalisten zu netzwerken ist sicherlich dasSpannendste.

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Was würdest du anderen Projekten/Startups mit auf den Weg geben?
Wir sind keine alten Hasen um schon weise Ratschläge mit auf den Weg zu geben. Nur eins: die Basis für jede erfolgreiche Unternehmung ist sicherlich ein gutes Team, in dem jeder in seinem Bereich Spitze ist und in dem man sich auch persönlich gut versteht.

Was ist das Motto, das dich in deinem Projekt motiviert?
Das Motto von frimeo ist die regionale Vielfalt zu entdecken. Wir sind immer wieder erstaunt, dass wir in unserer Umgebung regelmäßig auf neue Anbieter regionaler Lebensmittel stoßen, von denen wir vorher nicht wussten. Und der intensive Geschmack von frisch geerntetem Gemüse, leckeren Senfkreationen und selbstgemachtem Käse sind für uns persönlich immer wieder ein Highlight.

SAVE THE DATE

von |Samstag, 16 August, 2014

SAVE THE DATE

Sei bei unserem Kick-off für Social Entrepreneure und Engagierte in München am 26. Oktober 2014 dabei!

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Weitere Infos folgen in Kürze!

Über ZRX Bayern

von |Samstag, 16 August, 2014

ZahnräderX startet jetzt auch in Bayern!

In Bayern hat sich nun eine Reihe von engagierten Muslimen zusammengefunden, um Ideen und Visionen von Social Entrepreneuren lokal zu unterstützen.

Ganz nach dem Motto: Kennenlernen, Austauschen, Netzwerken bietet ZahnräderX Bayern die ideale Plattform gegenseitig Erfahrungen und Ideen auszutauschen, sowie gemeinsam Visionen für die Gestaltung unserer Gesellschaft weiterzuentwickeln.

Kontakt: Bayern@zahnraeder-netzwerk.de

Leitung: Ismar Nesiren

Interview #Süsswasser e.V.

von |Freitag, 15 August, 2014

Süsswasser e.V. ist der Gewinner der Zahnräder Bundeskonferenz 2014. Mit dem Projekt sollen Pflegefamilien mit Migrationshintergrund gewonnen und unterstützt werden, um den pflegebedürftigen Kindern ein möglichst gewohntes und vertrautes Umfeld bieten zu können. In einem sehr spannenden Interview wird detailliert über die Arbeit des Vereins berichtet.

Worum geht’s bei eurem Projekt?
Unser Herzenswunsch als Vereinsmitglieder ist primär die Beratung, Unterstützung und Begleitung von Familien mit Migrationshintergrund zur Pflegeelternschaft für Kinder, die aus unterschiedlichen Gegebenheiten und Konstellationen heraus nicht in ihren eigenen, ursprünglichen Familien leben können und temporär in Heimeinrichtungen untergebracht werden müssen. In einem solch drastischen Einschnitt im Leben eines Kindes, die den Verlust des gewohnten, vertrauten Umfelds bedeutet, zielen unsere Bemühungen auf die Gewinnung von Familien mit Migrationshintergrund zur Übernahme einer so wichtigen und existenziellen Aufgabe: dem Kind ein fürsorgliches, neues Zuhause bieten! Wir als Verein setzen all unsere Kraft, Kompetenz und Einfühlungsvermögen zur Begleitung der Pflegeeltern in dieser verantwortungsvollen Aufgabe darin, dem Kind in dieser ganz besonderen Krisensituation ein stabiles, den individuellen Bedürfnissen entsprechendes Umfeld zu bieten und darüber hinaus, persönliche Entwicklungsperspektiven zu schaffen und zu fördern. Wir engagieren uns für die Pflegeelternschulung als Voraussetzung und Vorbereitung auf diese wichtige Aufgabe, begleiten sie fachlich und menschlich und gewährleisten den reibungslosen Zugang zur laufenden Aufgabe: dem Kind ein fürsorgliches, neues Zuhause bieten!
Wir als Verein setzen all unsere Kraft, Kompetenz und Einfühlungsvermögen zur Begleitung der Pflegeeltern in dieser verantwortungsvollen Aufgabe darin, dem Kind in dieser ganz besonderen Krisensituation ein stabiles, den individuellen Bedürfnissen entsprechendes Umfeld zu bieten und darüber hinaus, persönliche Entwicklungsperspektiven zu schaffen und zu fördern. Wir engagieren uns für die Pflegeelternschulung als Voraussetzung und Vorbereitung auf diese wichtige Aufgabe, begleiten sie fachlich und menschlich und gewährleisten den reibungslosen Zugang zur laufenden Beratung und Coaching. Unsere Vereinsarbeit ist engmaschig geknüpft mit dem freien Träger der Jugendlhilfe „Familien für Kinder“, der überparteilich und konfessionell ungebunden ist und dem Jugendamt Berlin Neukölln, welches uns mit ihrer qualifizierten und multiprofessionellen Personalausstattung beratend beiseite steht.

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Wie kann man euch unterstützen/ Was braucht ihr?
An erster Linie steht das Networking! Durch Informationsveranstaltungen und Workshops supporten wir die durch die Integrationssenatorin Frau Kolat und Jugendsenatorin Frau Sandra Scheeres letzten Jahres ins Leben gerufene Werbekampagne: „Pflegefamilien mit Migrationshintergrund gesucht“ im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit. Es besteht mehr Bedarf von Pflegefamilien mit Migrationshintergrund in solch einer multikulturellen Stadt wie Berlin mit vielfältigen und auch bilingualen Partnerschaftskonstellationen. Unsere Aktivitäten zielen auf eine größere öffentliche Aufmerksamkeit der Pflegeelternschaft insbesondere bei der Bevölkerung mit Migrationshintergrund, den öffentlichen Medien und der Fachwelt. Denn, viele Familien mit Einwanderungsgeschichte wissen einfach nicht, dass auch sie Pflegefamilien werden können. Daher benötigen wir insbesondere Unterstützung in dieser Werbekampagne zur Gewinnung weiterer Pflegefamilien mit Migrationshintergrund, damit jedes Kind in einem familiären Umfeld aufgefangen wird statt in einer Heimeinrichtung. Daher benötigen wir Fürsprecher wie Zahnräder als unser Sprachrohr zur breiteren, öffentlichen Wahrnehmung unseres Anliegens.

Wohin soll es gehen (Ziele/Träume)?
Unser Weg wird bestimmt durch unseren Vereinsziel: der Förderung der Sprache und der Kultur, frei nach Bourdieu: Mit dem Kulturellen Wissen und mit Kulturellen Fähigkeiten können sich die Chancen der Kinder auf ein ausgeglichenes und selbstbestimmtes Leben verbessern.” Neben der Unterstützung von Pflegefamilien setzen wir uns für die Förderung der Muttersprache und der Herkunftskultur ein: Die Sprache ist nicht nur ein gesellschaftliches Kommunikationsmittel, sondern auch ein Grundelement für die individuelle Entwicklung der Kinder. Ausgebildete muttersprachliche Lehrer geben den Kindern Vorlesestunden in türkischer Sprache und animieren Sie zur Teilnahme an fantasievollen Kreisspielen, an lustigen Tänzen und kreativen Theatervorführungen. Wir bringen Spiele, Reime und Fingerspiele bei und breiten mit den Kindern gemeinsame Tänze, Rollen- und Theatervorführungen in türkischer Muttersprache vor. Wir versuchen einen direkten Bezug zur türkischen Kultur herzustellen, indem wir die Kultur anschaulich und verständlich vorstellen, wie die Vorführung von bekannten Schattenspielen (Hacivat und Karagöz). Weisheiten vom spitzzüngigem Nasreddin Hoca kindgerecht erzählt und nachgespielt. Wir organisieren Feste zu türkischen Feiertagen und basteln kleine Präsente mit den Kindern für die Kinder. Unser Ziel ist die Wissensvermittlung und Sprachförderung der Kinder als ein elementarer Grundstein für eine gelungene Integration. Gemeinsam und unermüdlich arbeiten wir tagtäglich für unsere Vision: glückliche, erfolgreiche Kinder!

Was habt ihr von der Zahnräder Konferenz 2014 mitgenommen?
„Kraft macht keinen Lärm, sie ist da und wirkt“ schreibt Albert Schweitzer. Diese Worte beschreiben so ziemlich genau das, was wir als Verein bei der Zahnräder Konferenz in Berlin gesehen, empfunden und auf unserem weiteren Vereinsweg mitgenommen haben. Wir haben uns inspirieren lassen von der spannenden Atmosphäre der Ideen, Projekten und Visionen in seinen unterschiedlichsten und farbenfrohen Ausprägungen. Eines hatten alle Teilnehmer gemeinsam: die Welt (Gesellschaft), in der wir leben, aktiv mitzugestalten und eine tragfähigere Basis für die Zukunft (Kinder) schaffen. Ihr schreibt auf eurer Homepage: „Ein Zahnrad kann Kraft in Bewegung umsetzen“. Genau das ist euch auch an diesem Konferenztag gelungen. Danke Zahnräder!

Was würdet ihr anderen Projekten/Startups mit auf den Weg geben?
Vision-Mission-Motivation
Von einer Vision begeistert zu sein, ist wohl eines der ältesten, natürlichsten und grundsätzlichsten Prinzipien, mit denen Menschen sich selbst und andere begeistern und führen. Alle Dinge beginnen mit einer Vision, alle Dinge haben ihren Ursprung in der Vision, auch unsere, doch alle Dinge müssen dann auch noch ins Werk gesetzt werden. Unsere Vision ist der Traum eines idealen Zustands in der Zukunft, jedem Kind ein fürsorgliches Zuhause bieten zu können. Der Schlüssel zu diesem Idealbild ist die persönliche Motivation und Engagement jedes einzelnen Vereinsmitglieds und der Zweck, warum unser Verein existiert. Was wir anderen Projekten mit auf den Weg geben können: der Glaube an die (Vereins)-Vision, an die eigene Leistungsfähigkeit, an die eigenen Fähigkeiten als das beste Rüstzeug auf dem Weg dahin, diese Welt für unsere Kinder ein Stück heiler zu gestalten.


süsswasser

Was ist das Motto, das euch in eurer Arbeit motiviert?
Immer, wenn Erfolge zu feiern sind, immer, wenn geleistete Arbeit im angemessenen Rahmen anerkannt wird, immer, wenn ein Mitglied durch neue Ideen, dem Aufbau gewinnbringender Beziehungen und an neuen Fähigkeiten wächst und sich von Misserfolgen nicht demotivieren lässt, immer, wenn wir unserer Vision einen weiteren Schritt näher kommen und ein lachendes, glückliches Kind vor unserem geistigen Auge erscheint, ja all das ist, was uns täglich antreibt und motiviert.

Interview #III e.V.

von |Freitag, 8 August, 2014

Das Interkulturelle Institut für Inklusion e.V. (Gewinner des 2. Platzes auf der #zrk14) setzt sich für Menschen mit Behinderung ein und versucht Barrieren abzubauen, welche den betroffenen Menschen den Zugang zu diversen Angeboten und alltäglichen Dingen versperren. Es ist ein tolles Projekt, das das Zusammenleben und die Inklusion als Selbstverständlichkeit versteht und dieses Bewusstsein stärken möchte. Weitere interessante Aspekte wurden uns im Interview näher gebracht.
Worum geht’s bei deinem Projekt?
Interkulturelles Institut für Inklusion e.V. wurde gegründet, um Menschen, die eine Behinderung haben, den barrierefreien Zugang zu islamischen Inhalten, Tagungen und Räumlichkeiten zu verschaffen.

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Wie kann man euch unterstützen/Was braucht ihr?
Im Moment befindet sich unser Institut im Aufbau. Für 2014 haben wir uns vorgenommen erst einmal unser Netzwerk aufzubauen und zu erweitern. Gerade in der Startphase können wir die Kosten für fachkundige Gebärdensprachdolmetscher, Anmietung von Räumlichkeiten und die Anreise von Referenten nicht alleine stemmen. Um dennoch die Professionalität unserer Arbeit zu gewährleisten, sind wir auf Hilfe angewiesen. Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn wir Mitglieder für unseren Verein gewinnen können, denn nur mit der Unterstützung von engagierten Menschen haben wir die Möglichkeit, personell und finanziell zu wachsen.

Wohin soll es gehen? (Ziele/Träume)
Wir wollen uns gegen die Ungerechtigkeit einsetzten und zielen darauf ab, eine Barrierefreiheit überall dort herzustellen, wo islamische Informationen angeboten und islamische Praktiken vollzogen werden, um den körperlich eingeschränkten, blinden und gehörlosen Muslimen, den islamischen Alltag zu erleichtern. Die Unwissenheit der Menschen bezüglich des Umgangs mit behinderten Menschen möchten wir aufklären und die Gemeinden, Organisationen und generell die islamische Gesellschaft ankurbeln, die zukünftigen Projekte umzusetzen und dabei die Inklusion der Menschen mit Behinderung zu berücksichtigen.

Was hast du von der Zahnräder Konferenz 2014 mitgenommen?
Die Zahnräder Konferenz schafft die Möglichkeit sich unter der islamischen Gesellschaft kennenzulernen, auszutauschen und füreinander etwas anzutreten, d.h., dass hier nicht nur ein Schwall von Worten entsteht, sondern, dass im Nachhinein auch Taten geschehen, um unsere Gesellschaft zu verbessern und in Einklang zu bringen und, um die muslimischen Mitbürger für ihre jeweiligen innovativen Projekte, personal und finanziell zu unterstützen. Somit profitiert man von dieser Bereicherung in der Zukunft und kann dadurch die nötigen Netzwerke die bedingt sind aufbauen und professionell durchstarten.
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Was würdest du anderen Projekten/Startups mit auf den Weg geben?
An erster Stelle ist die reine Absicht eines Menschen wichtig, was sich auch auf die Arbeit, das Team und das Projekt auswirkt. Für uns steht an erster Stelle die wunderbare Absicht „Fisabilillah“ (Auf dem Wege Allahs) an der Spitze unserer Arbeit. Daher können wir den Menschen diese Absicht nur weiter empfehlen. Ohne Allahs Willen ist eine Arbeit (leiderwarum leider?) nicht segenreich und dies macht sich bemerkbar in allen Feldern dieses Projektes. Die Absicht, der Einklang, die fachliche Kompetenz und die Bereitschaft der Mitarbeiter spielen eine wichtige Rolle für eine erfolgreiche Umsetzung des Projektes und die Motivation bleibt bestehend. Ohne diese Grundvoraussetzungen ist eine erfolgreiche Umsetzung nicht möglich.
Was ist das Motto, das dich in deiner Arbeit (deinem Projekt) motiviert?
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: “Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: »Wer einem Gläubigen eine Bedrängnis von den Bedrängnissen dieser Welt nimmt, dem nimmt Allah eine Bedrängnis von den Bedrängnissen des Tages der Auferstehung. Und wer einem Bedrängten einen Ausweg verschafft, dem verschafft Allah den Ausweg im Diesseits und im Jenseits. Und wer einen Muslim schützt, den schützt Allah im Diesseits und im Jenseits; und Allah hilft Seinem Diener, so lange Sein Diener seinem Bruder hilft. Und wer einen Weg einschlägt, um Wissen zu erlangen, dem erleichtert Allah den Weg ins Paradies.«” (Muslim).

von |Donnerstag, 7 August, 2014

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