Der diesjährige Jurypreis-Gewinner: frimeo

Langsam startet die Erdbeersaison. Felder zum Selberpflücken und kleine Stände am Straßenrand locken mit den leckeren, roten Früchten. Frische Erdbeeren zu einem fairen Preis – natürlich schlägt man da zu. Weil die Erdbeeren auch viel geschmacksintensiver sind als die aus dem Supermarkt, nimmt man sich direkt vor mehr regionale Produkte frisch vom Feld zu konsumieren. Aber wo finde ich die eigentlich? Wo gibt es Hofläden in meiner Nähe? Und super wäre doch, wenn die Produkte direkt bis an meine Haustür geliefert werden. Geht das? Auf diese Fragen bietet frimeo eine Antwort. Der Gewinner des Jurypreises auf der Zahnräder Konferenz 2014 hat sich die bessere Vernetzung von Anbietern regionaler Produkte mit Deinem Kühlschrank zum Ziel gemacht.

Aber welchen Mehrwert hat der Konsum von regionalen Erzeugnissen eigentlich? Ganz einfach: regionale Produkte sind authentisch. Sie werden reif geerntet und legen nur kurze Transportwege zurück. Somit trägst Du nebenbei etwas zum Klimaschutz bei. Außerdem werden Arbeitsplätze vor Ort geschaffen, aber auch erhalten. Sogar zur Landschaftspflege trägst Du mit dem Konsum von regionalen Produkten bei: viele Bauern entscheiden sich dann zum Beispiel für Streuobstwiesen. Last but not least kannst Du dem Schönheitswahn der Lebensmittelindustrie entgegenwirken. Denn vor Ort bekommst du auch eine unförmige Möhre oder einen Apfel mit Dellen. Der Lebensmittelhandel lehnt solche Produkte ab, dabei schmecken sie genauso gut und Du leistest einen Beitrag gegen die Lebensmittelverschwendung. Also alles gute Gründe um sich das Projekt frimeo nochmal genauer anzuschauen.

IMG_1537Die drei ehemaligen Kommilitonen aus Darmstadt Nezar Mahmoud, Jens Liebau und Sibylle Geiger haben frimeo im Januar 2014 gegründet. Die mobile Online-Plattform bietet die Verbindung vom Hofladen direkt zu Dir nach Hause. Ziel ist es, den Konsum regionaler Produkte zu vereinfachen. Die Anbieterpalette reicht von Landwirten mit Höfen in der Nähe, Gemüsekisten, Marktständen, über Bäckereien und Metzgereien bis hin zu kleinen Manufakturen. Mit dem vermehrten Kauf von regionalen Erzeugnissen soll Vertrauen und ein neues Bewusstsein für Lebensmittel geschaffen sowie faire Preise und Produktionsbedingungen gefördert werden. Möglich wird dies durch eine App, die mit einer interaktiven Karte die Entdeckung von Hofläden und Verkaufsständen in der Umgebung vereinfacht und eine gezielte Suche nach eigenen Vorlieben ermöglicht. In Kooperation mit dem Bauernverband Starkenburg wird frimeo im Herbst 2014 mit einem Fokus auf den südhessischen Raum beginnen und südlich von Frankfurt bis zum Odenwald ausgewählte, regionale Anbieter vorstellen. Neben den gängigen Social Media Kanälen wie Twitter, Facebook und Google+ hat frimeo auch ein eigenes Magazin. Spannende Berichte halten Euch auf dem Laufenden und geben direkten Einblick in die Arbeit von frimeo.

Wir finden, dass frimeo zu Recht den Jurypreis gewonnen hat und freuen uns auf eine erfolgreiche Zukunft. Die App wird voraussichtlich Anfang Herbst 2014 starten, aber schon jetzt könnt Ihr die Website www.frimeo.de besuchen und dem Projekt auf Facebook, Twitter und Google+ folgen: Also #daretoshare: teilt diese tolle Idee und helft dem Projekt zum Erfolg!

By |Thursday, 15 May, 2014|News|0 Comments

Zahnräder Konferenz 2014 - Ein Rückblick

Über 100 verschiedene Persönlichkeiten: aus allen Winkeln Europas, mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund und vielfältigen Talenten. Was alle vereint: Interesse an Social Entrepreneurship, Engagement und der Wille die deutsche Gesellschaft aktiv zu verbessern. Wo findet es statt? In Berlin. Kein Zufall sondern eine bewusste Wahl. Berlin als eine weltoffene und innovative Metropole ist ein Meilenstein für das Zahnräder Netzwerk: denn auch die Zahnräder Konferenz öffnet sich erstmals für Teilnehmer ohne Projekt und bietet so allen Interessierten ein großartiges Portal zum Netzwerken. Das Motto: #daretoshare bewusst gewählt, denn unsere Ideen sind gemacht um sie zu teilen!

Samstag, 14.30 - schaut man sich in dem klimatisierten Konferenzsaal der Werkstatt der Kulturen um, fallen einem als erstes die Kopftücher und Anzüge auf. Hände werden geschüttelt, Visitenkarten ausgetauscht - an jeder Ecke hört man Wortfetzen angeregter Gespräche und Lachen. Die Zahnräder Konferenz 2014 ist in vollem Gange.

Bereits am Freitag wurde die Konferenz eröffnet. Nach einer offiziellen Ansprache durch den Vorstandsvorsitzenden Ibrahim Kahraman folgte eine rasante Pitchrunde: alle teilnehmenden Projekte hatten zwei Minuten Zeit sich und ihre Idee vorzustellen. Schnell kristallisierte sich für jeden Einzelnen sein Favorit heraus, den er sich am Samstag in einem ausführlichen Vortrag nochmal anschauen und mit Fragen löchern konnte. Anschließend an alle Projektvorstellungen hatten am zweiten Konferenztag die Teilnehmer die Möglichkeit an Workshops zu unterschiedlichen Themen teilzunehmen um ihr Wissen zu erweitern und sich zu professionalisieren. Viele nutzen die Möglichkeit für ihr Projekt neue Ideen und Strategien zu sammeln und es wurden viele wichtige Kontakte geknüpft: Networking hautnah! Aber auch die Pausen wurden zum Netzwerken genutzt und das Motto #daretoshare erfolgreich in die Tat umgesetzt. Am Ende des Tages konnten alle Teilnehmer basisdemokratisch ihre beiden favorisierten Projekte wählen. Die beiden Tage vergingen wie im Flug und alle Teilnehmer schauten mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf den letzten Tag. Zum Einen freute man sich auf die Gewinnerankündigung zum Anderen rückte der Abschied immer näher.

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Am Sonntag stieg die Spannung: Nach einer Vorstellung der einzelnen Teams des Zahnräder Netzwerkes folgte die Siegerehrung. Den dritten Platz machte ieat foods, die sich für mehr Halal-Produkte auf dem deutschen Lebensmittelmarkt einsetzen. Eine Kampagne, die in Großbritannien schon sehr etabliert ist in Deutschland aber noch in den Kinderschuhen steckt. Platz zwei ging an das Interkulturelle Institut für Inklusion e.V. Das Ziel des I.I.I. e.V.: Sensibilisierung der Bevölkerung für Menschen mit Behinderung und muslimischen Background und daraus folgend eine verbesserte Einbindung in die muslimische Community. Der emotionale erste Platz ging an Süsswasser e.V. ein Verein der sich die Förderung von Pflegefamilien mit Migrationshintergrund zum Ziel gemacht hat. Vorurteile gegenüber dem Thema Pflegekind sollen abgebaut werden aber auch Sprachförderung und Förderung von Kultur stehen bei Süsswasser e.V. im Fokus. Außerdem gab es dieses Jahr noch einen Jurypreis, der an das Projekt frimeo ging. Die mobile Online-Plattform bietet die Verbindung vom Hofladen direkt zu dir nach Hause. Das Ziel ist, mithilfe einer App, jedem Nutzer den Konsum von regionalen Lebensmittel, in Form von Landwirten mit Höfen in der Nähe, Gemüsekisten, Marktständen und vielem mehr, zu erleichtern. Wir wünschen allen Gewinnern viel Erfolg für die Zukunft und danken ihnen für ihre tollen Ideen. Jedes Projekt wird demnächst einen eigenen Blogbeitrag bekommen also: stay tuned!

Die Zahnräder Konferenz 2014 lässt uns hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. Wieder einmal wurde klar wieviel Potenzial in der muslimischen Community steckt und wir gemeinsam die Gesellschaft mit unseren Ideen und Projekten bereichern können.

Bleibt nur eins zu sagen: Ein Zahnrad kann Kraft in Bewegung umsetzen. Genau das wollen wir tun. Sei dabei, es lohnt sich!

By |Tuesday, 6 May, 2014|News|0 Comments

Heute an Übermorgen denken

Leise plätschert ein Bächlein durch den Wald. Die Vögel zwitschern und die Bäume leuchten in lindgrün. Auf einer Lichtung blühen die ersten Blumen – es ist Frühling! Doch etwas stört die Idylle. Überall liegt Müll verstreut: Kaugummipapier, Zigarettenschachteln, ganze Abfallsäcke - achtlos von den Menschen weggeworfen.

Da ich immer wieder diese Erfahrung mache, widme ich meinen heutigen Beitrag dem Thema Nachhaltigkeit. Jährlich produzieren deutsche Haushalte eine halbe Tonne Müll – das sind 1,3 Kilogramm Abfall pro Tag, die wir nicht in unseren Wohnungen haben wollen. Damit wir als Menschheit nicht eines fernen Morgens auf einer stickigen Müllhalde aufwachen und uns fragen, was passiert ist, dürfen wir die Verantwortung für unsere Verschmutzungen nicht auf die nächste Generation abwälzen. Auch für das Zahnräder Netzwerk ist Nachhaltigkeit in Form von Umwelt- und Naturschutz ein Anliegen, welches immer wieder in Form von Projekten ideel und materiell unterstützt wird.

Ein Beispiel dafür ist die gemeinnützige Organisation HIMA, die bei der Zahnräder Konferenz 2011 als Projekt den zweiten Platz belegte und für ihre Arbeit in muslimischen Gemeinden ausgezeichnet wurde. HIMA hat sich Umwelt- und Naturschutz aus islamischer Sicht auf die Fahne geschrieben und fördert aktiv nachhaltiges Konsumverhalten bei Muslimen. Kübra Ercan, Vorsitzende von HIMA, die auch Koordinatorin der europaweiten “Green Up my Community”-Kampagne ist, versucht in Moscheen nachhaltiges Handeln und aktiven Umweltschutz zu verankern. Ein Credo des Projekts: Man braucht nicht viel, um Großes zu bewirken. Oftmals sind schon kleine Verhaltensänderungen, wie Müll trennen und Wasser sparen ausreichend, um etwas in der Gemeinde zu bewegen. Ziel von HIMA ist es, Muslime daran zu erinnern, dass Umweltbewusstsein auch eine islamische Pflicht ist. Aber auch größere Aktionen wie die Installationen von Solarpanelen auf den Dächern von Moscheen sind geplant. Dabei wird die Moschee auf ihre Vorbildfunktion aufmerksam gemacht und bietet die Möglichkeit möglichst viele Menschen zu erreichen und zum Nachdenken zu bewegen. Denn die wichtigste Voraussetzung für Nachhaltigkeit ist ein Sinneswandel in den Köpfen.

Der Weg dorthin ist noch lang und steinig aber auch du kannst etwas dazu beitragen. Es ist leicht:

Stell den Wasserhahn ab während du deine Zähne putzt. Nimm für deine Gebetwaschung einen Eimer anstatt das Wasser laufen zu lassen. Oder fange noch heute an deinen Müll zu trennen. Versuche die Natur bei einem Spaziergang bewusst zu erleben und die Schönheit der Schöpfung zu erkennen. Auch Urban Gardening ist ein tolles Konzept. So kannst du auch mitten in der Stadt dein eigenes Gemüse ernten oder Blumen pflanzen. Das kannst du auf deinem Balkon oder auf der Fensterbank machen aber immer mehr Städte bieten auch Felder an, die man für einen kleinen Preis mieten, selbst bepflanzen und später das eigene Gemüse ernten kann. Hierbei wirst du von erfahrenen Bauern unterstützt, die dir Tipps und Tricks rund um den Anbau und Ernte geben. Außerdem kannst du Gleichgesinnte treffen oder auch direkt ein Feld gemeinsam mit deiner Familie oder Freunden mieten. So hast du weniger Arbeit und gemeinsam macht es mehr Spaß. Anbieter hierfür sind z.B. www.ackerhelden.de oder www.meineernte.de. Schau doch mal, ob es auch in deiner Stadt angeboten wird und du noch in diesem Sommer dein Gemüse aus garantiert ökologischem Anbau ernten kannst – nämlich aus deinem eigenen.

Egal für welchen Weg du dich entscheidest mit kleinen Veränderungen in unserem alltäglichen Leben können wir viel bewirken, ein Umdenken in der Gesellschaft in Gang setzen und gemeinsam unseren Planeten erhalten. Um es mit Kübra Ercans Worten zu formulieren: „Nachhaltigkeit ist, bereits heute an übermorgen zu denken!“.

By |Wednesday, 30 April, 2014|News|2 Comments

Exklusives Interview: Dr. Murat Ünal

Einer unserer renommierten Referenten auf der Zahnräder Konferenz 2014 ist Dr. Murat Ünal. Abgesehen von seiner akademischen und beruflichen Laufbahn ist es besonders interessant, dass er sich dem Thema “Multiple Ties and Social Capital’s Impact on Board Membership” widmete. Seine Forschung handelt von der sozialen Netzwerk-Analyse und der -Visualisierung. Vor allem die Rolle sozialer Netzwerke in der Strategieentwicklung und -Implementierung bei Unternehmen sowie der Einfluss sozialer Netzwerke auf die Corporate Governance stehen in seiner Arbeit im Vordergrund. Seid gespannt!

In einem sehr interessanten Interview gibt er uns einen Einblick über seine persönliche Anregungen und seine Erwartungen an die Konferenz.

Welche Person hat dich in deinem Leben am meisten inspiriert?
Mein Großvater „Gazi Hasan Ünal“, er war ein einzigartiger Mensch und nutzte jede Gelegenheit auf die Bedeutung des Lernens hinzuweisen, insbesondere für unsere Entwicklung und unseren Beitrag zur Gesellschaft. Er wies immer darauf hin, dass das Materielle vergänglich ist und dass jedoch die Dinge, die wir lernen und durch kontinuierliche Entwicklung verbessern einen immensen Wert darstellen. Er gab immer das Beispiel des Krieges, den er erlebt hatte und zeigte auf, dass Menschen alles verlieren können (Hab und Gut), aber nicht das was sie im Kopf haben. Er ist 1998 verstorben und ein sehr gutes Beispiel für einen Menschen dessen Herzlichkeit und Vorbildrolle man nie vergessen wird und der dadurch immer weiterlebt, sogar bei seinen Enkelkindern, die ihn nie persönlich kennenlernen konnten.

Wenn du noch einmal die Möglichkeit hättest deinen Werdegang zu durchleben, was würdest du anders machen?
Ich denke man sollte vorausschauen und sich nicht zu sehr von der Vergangenheit beirren lassen. Die Dinge, die ich anders machen würde setze ich künftig konsequent um und mache alles nur erdenkliche um Sie zu erreichen, dabei sollte man auch jeden Tag genießen und sich freuen, dass man selber und vor allem die Menschen die man liebt bei Gesundheit sind. Ich habe hoffentlich erst die Hälfte meines Lebens hinter mir, noch wichtiger die andere Hälfte vor mir und diese sollten man nutzen, um Dinge anders zu machen und nicht zurückzuschauen und sich vorstellen „ach hätte ich doch“ ;o) Es ist also nicht nur das kontinuierliche an sich selber zu arbeiten, aber das Gelernte auch konsequent weiterzugeben.

Was ist in deinem Werdegang besonders gut gelaufen und was hätte schief gehen können?
Alles ist relativ und man kann nicht wirklich sagen was „schief gehen“ bedeutet. Daher gehe ich davon aus, dass relativ gesehen alles gut gelaufen ist und ich mich weiterhin darauf fokussieren sollte an mir selber zu arbeiten und mich persönlich weiterzuentwickeln. Leider können wir nicht alles planen, aber durch Eifer und harte Arbeit unser Glückspotential erhöhen, denn dadurch schaffe ich eine bessere Wahrscheinlichkeit die Dinge zu erreichen. Besonders freue ich mich darüber, dass ich meine akademische Laufbahn sozusagen mit meiner beruflichen optimal kombinieren konnte und die Ausbildung Grundlage für mein berufliches Weiterkommen wurde. So konnte ich Erfahrungen und vor allem Daten aus meiner Arbeit in die wissenschaftliche Tätigkeit mit einfließen lassen, um sie relevanter zu machen, aber auch zugleich die Rigorosität der wissenschaftlichen Arbeit als Grundlage für unsere praxisorientierte Tätigkeit nutzen, was uns heute weltweit differenziert. Ich möchte weiterhin mit dieser zweigleisigen Ausrichtung fortfahren, denn es bereichert einen Menschen sehr, insbesondere auch intellektuell. So verbringe ich weiterhin rund 30% meiner Zeit mit der Forschung.

Wenn du einer großen Gruppe von Menschen einen Ratschlag geben könntest, was wäre er?
Für einen Netzwerkanalytiker ist das klar. Wir alle sind Teil eines Ecosystem, in dem alles mit allem vernetzt ist. Jeder in diesem System hat eine Bedeutung und wir können auch nur bestehen, wenn wir das Gleichgewicht in diesem Ökosystem Aufrecht erhalten. Ich würde mir wünschen, dass wir alle in unseren Entscheidungen uns nicht primär von „materiellen Dingen“ treiben lassen und auch nicht Verbindungen opportunistisch eingehen. Wir sollten immer bereit sein in andere Menschen zu investieren ohne eine Erwartung, dass es sich auch auszahlen wird. Denn das Lächeln und Glück eines Menschen, der weiterkommt durch deine Unterstützung, kannst du mit nichts auf der Welt bezahlen.

Was erwartest du von der Konferenz?
Ich bin zuversichtlich, dass ich sehr interessante Personen kennenlernen werde und sehr viel für mich mitnehme. Ich bin auch überzeugt, dass es eine sehr angenehme Atmosphäre sein wird, nachdem was ich bereits aus den Kontakten mit Zahnräder-Netzwerk Kollegen mitgenommen habe. Alle sind committed und bei der Sache und vor allem sehr außergewöhnliche Menschen, das ist sicherlich ein sehr guter Indikator für die Qualität der gesamten Gruppe. Vor allem erwarte ich, dass Menschen offen in die Diskussionen gehen und bereit sind viel zu lernen und natürlich auch alternative Perspektiven schätzen und sich aktiv aber auch mit einer positiven Einstellung sich miteinbringen.

Wie bereitest du dich auf die Konferenz vor?
Ich werde eine interessante Präsentation zusammenstellen, in der ich nicht nur auf die soziale Netzwerkanalyse, das Sozialkapital und vor allem die Bedeutung von sozialen Netzwerken eingehe (bitte nicht mit sozialen Medien verwechseln ;o) für jeden einzelnen im Raum, sondern auch anhand Dutzender Beispiele aufzeige, warum es für die Anwesenden von höchster Relevanz ist. Ich werde auch Elemente miteinbringen, die insbesondere auch für die Gründung von Startups von Wichtigkeit sind. Darüber hinaus freue ich mich einfach nur sehr auf unser Get-together und kann es kaum erwarten ;o)

By |Thursday, 10 April, 2014|News|0 Comments

Unser Kerngedanke: Social Entrepreneurship

Du hältst Menschen, die sich sozial engagieren für verklärte Weltverbesserer? Sich in seiner Freizeit ehrenamtlich engagieren und gleichzeitig wichtige Skills für die Berufswelt erlernen klingt für dich unrealistisch? Stimmt so nicht. Das „Zauberwort“ lautet Social Entrepreneurship. Gut der Begriff ist etwas sperrig, das gebe ich zu. Was dahinter steckt ist aber wirklich ein tolles Konzept, dass von immer mehr Menschen genutzt wird. Neben der Möglichkeit des sozialen Engagements bietet es die Möglichkeit wichtige Schlüsselqualifikationen für das Berufsleben zu erlernen und sich weiterzubilden. Das ist der Mehrwert von Social Entrepreneurship.

Das Phänomen ist nicht neu, der Begriff Social Entrepreneurship schon. Definitionen gibt es viele. Das, was den Social Entrepreneur ausmacht ist steht aber fest: er geht soziale Probleme mit unternehmerischen Mitteln an. Das heisst, Social Entrepereneurship kann man als gesellschaftliches Unternehmertum bezeichnen. Ein moderner Social Entrepreneur reiht sich ein in eine Riege mit Persönlichkeiten wie Friedrich von Bodelschwingh oder Mutter Theresa. Ein aktuelles, bekanntes Beispiel eines Social Entrepreneur ist Muhammad Yunus, der mit seiner Grameen Bank das Feld der Mikrokredite aus dem Boden stampfte und somit Kriterien der Kreditvergabe regelrecht revolutionierte. Ihm wurde der Friedensnobelpreis verliehen. Social Entrepreneure warten nicht, bis ein anderer etwas für die Gesellschaft tut, sondern handeln selbst, weil sie sich dafür zuständig fühlen.

Wir Zahnräder fühlen uns verantwortlich für die Gesellschaft in Deutschland und wollen mit unserem sozialem Engagement aktiv unsere Umwelt mitgestalten. Als Teil des Netzwerkes hast du hast die Möglichkeit dich zu vernetzen und deine Fähigkeiten für eine gute Sache einzusetzen, da das Zahnräder Netzwerk soziale Projekte materiell und ideel fördert. Aber vielleicht hast du auch eine zündende Idee für ein Projekt und suchst Mitstreiter? Dann bist du bei uns genau richtig. Gerade in den lokalen Gruppen von ZahnräderX oder bei der großen Zahnräder Konferenz wurden schon viele, spannende Kontakte geknüpft, Projekte ins Leben gerufen und vorangebracht. Du denkst über dich, dass du ein Talent hast von dem die Allgemeinheit profitieren kann? Unsere unterschiedlichen Teams bieten dir zahlreiche Möglichkeiten genau dein Talent zu fördern und dich im Netzwerk zu partizipieren.

Und wo ist jetzt der Mehrwert von dem am Anfang gesprochen wurde? Im Netzwerk bringt jeder seine Erfahrungen, persönlichen Talente und Begabungen mit, von denen du direkt profitieren kannst. Du kannst an Webinaren und Workshops teilnehmen, die sich Themen wie Projektmanagement, Design Thinking, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oder Fundraising widmen. Du lernst, wie du dein eigenes Projekt in die Tat umsetzen kannst, aber du kannst auch deinen beruflichen Horizont erweitern und deinem Arbeitgeber zeigen, dass du dich auch noch neben deinem Beruf selbstständig weiterbildest oder neben deinem Studium wichtige Qualifikationen für dein späteres Berufsleben erwerben.

Zahnräder versteht sich als starkes und dynamisches Netzwerk. Wissenstransfer wird bei uns groß geschrieben. Klingt spannend? Wir sind immer auf der Suche nach klugen Köpfen und guten Ideen, um unsere Gesellschaft ein Stück nach vorne zu bringen. Gerne kannst du uns kontaktieren - wir freuen uns über deine Ideen und dein Engagement.

By |Tuesday, 8 April, 2014|News|0 Comments

Unser Motto: #daretoshare

Hände hoch: Wer hatte schon mal eine Idee um die Welt zu verbessern? Eine zündende Einfall um das Leben in Deutschland positiv mitzugestalten? Vermutlich die Meisten von uns, oder? Und wie viele haben sich getraut, auf eine Bühne zu treten und vor Hunderten von Menschen diese Idee laut auszusprechen? Sie zu erklären und sich den Blicken zu stellen? Da gehen die Hände plötzlich runter. Denn eine Idee haben kann jeder. Den Mut, sie zu teilen, die Wenigsten. Darum geht es bei #daretoshare. Dieses einfache Motto verdeutlicht die Angst aller Menschen, ihre Kreativität zu präsentieren - und dient gleichzeitig als Aufruf die eigene Furcht zu überwinden und nach vorne zu gehen. Denn gute Ideen sind wie Mandarinen: Gemacht, um sie zu teilen.

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#daretoshare ist das Motto der Zahnräder Konferenz 2014 (#zrk2014). Hier bringen wir engagierte und professionelle Menschen aus dem ganzen Land zusammen, um gemeinsam Mut zu haben, Ideen zu teilen. Dabei verstehen wir uns als Schale der Mandarine und bringen die Stücke zusammen, die zusammen gehören. Wir setzen auf das Engagement kreativer Köpfe und vernetzen sie mit den Leuten, die ihnen helfen können, ihre Ideen in die Tat umzusetzen. Dabei richtet sich die Zahnräder Konferenz nicht nur an Muslime; alle sind eingeladen, vorzutreten und Mut und Ideen zu beweisen. Dieses Jahr werden insgesamt 3.000 Euro Fördergeld an die Gewinner vergeben, die durch basisdemokratische Wahlen im Laufe des Wochenendes ermittelt werden.

Ziel der Zahnräder Konferenz ist es ein starkes und dynamisches Netzwerk zu schaffen, das Wissenstransfer ermöglicht und schließlich dem Gemeinwohl aller dient und das Engagement von Muslimen in der Gesellschaft fördert. In entspannter Atmosphäre werden Ideen ausgetauscht und Kontakte geknüpft. Neben der Vorstellung der Projekte kannst Du an Workshops von renommierten Referenten des IQ-Netzwerkes teilnehmen.

Die Zahnräder Konferenz 2014 richtet sich aber ebenso an Einzelpersonen ohne direkte Projektidee. Wenn Du spannende Ideen hast und Dein Wissen mit uns teilen möchtest freuen wir uns auf Dein Input auf der Konferenz. Alles kann, nichts muss - doch die Erfahrungen der letzten drei Konferenzen aus den Jahren 2010 bis 2013 haben uns gezeigt, dass am Ende des Tages jeder mit mehr den Saal verlässt, als er ihn betreten hat. Ob mit einem Projekt oder ohne- Du bist herzlich Willkommen an der Konferenz teilzunehmen und dich mit Deinen Ideen einzubringen.

Und wo könnte so eine Konferenz besser stattfinden, als in Berlin - der Schaltzentrale der Hipster und Mipster, dem kreativen Herzen Deutschlands. Also wenn Du eine gute Idee und ein kleine Portion Mut hast, melde dich an, komm vorbei, zeig Dein soziales Engagement werde Teil des Zahnräder Netzwerkes- und wer weiß, was am Ende dabei herauskommt? Bis zum 6. April 2014 habt Ihr noch die Möglichkeit euch mit oder ohne Projekt zu bewerben. Weitere Infos findet Ihr hier.

Autorin: Esther Ecke

By |Sunday, 23 March, 2014|News|0 Comments

ZahnräderX: NRW - Workshop zu Projektmanagement

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Ein Zahnrad kann Kraft in Bewegung setzten!
Und genau das wollen wir tun in NRW!

Mit der Workshop-Reihe rund um Social Entrepreneurship erweitert das Zahnräder Netzwerk sein Angebot und schafft auf regionaler Ebene, über die ZahnräderX Gruppen ein Qualifizierungsangebot für muslimische Engagierte und Social Entrepreneure. Dadurch können jene Akteure ihre Kenntnisse und Erfahrungen noch effizienter in ihr soziales Engagement einbringen. Denn sie leisten durch ihre vielfältige Arbeit, mit meist nur sehr begrenzten Mitteln einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft.

ZahnräderX Workshop zu Projektmanagement

Der Workshop hat bereits stattgefunden und war ein großer Erfolg! Hier ein paar Impressionen aus unserem Facebookalbum:

By |Thursday, 13 March, 2014|News, ZahnräderX NRW|0 Comments

Wirtschaftliche Nachhaltigkeit als erster Fokus des Think Tanks

Mit einem ersten Team aus sieben hochqualifizierten Experten, wird das erste Think Tank der Zahnräder ins Leben gerufen. Diese erste Expertenrunde wird sich mit ‘Prinzipien nachhaltigen Wirtschaftens’ auseinander setzen. Spätestens seit der Bankenkrise und der ökonomischen Krisen in mehreren europäischen Ländern haben wirtschaftsbezogene Problemstellungen an Brisanz gewonnen. Davon ist unsere Themensetzung nicht unberührt geblieben. Darüber hinaus ist die Themenauswahl in Orientierung an die Profile der stärksten Bewerberinnen und Bewerber erfolgt, wobei sie im Zuge ihres Expertenaustauschs den eigenen Focus zu setzen haben.

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Unseren Bemühungen um eine muslimische Denkfabrik liegt indessen der Gedanke zugrunde, dass muslimische Experten zusammengeführt werden sollten, um sich in Anlehnung an ihren ethisch-moralischen Grundvorstellungen aktiv mit drängenden Fragen unserer Gesellschaft zu befassen und Lösungsansätze zu erarbeiten. Dabei sollen sie sich nicht in (partikulare) Fragen verfangen, welche einzig die muslimische Minderheit in europäischen Gesellschaften betreffen, sondern sich an der Lösung grundsätzlicher Zukunftsfragen unserer Gesamtgesellschaft beteiligen.

Mit der Themen- und Expertenauswahl ist das Bewerbungs- und Auswahlverfahren für diese erste bundesweite Denkfabrik seitens des Organisationsteams abgeschlossen. Trotz der hoch angesetzten Teilnahmevoraussetzungen sind bei uns zahlreiche Bewerbungen eingegangen, die vom Team vertraulich behandelt werden. Wie groß das Potenzial professioneller Muslime aus unterschiedlichen Bereichen ist, haben uns diese Bewerbungen deutlich vor Augen geführt.

Auch die Interviews, die wir den Bewerber/innen geführt haben, haben das große Know-How in den verschiedensten Bereichen zu Tage gebracht. Dies soll nicht ungenutzt bleiben. Zwar wird die Denkfabrik der Zahnräder mit dieser Think Tank Runde mit ökonomischem Schwerpunkt erstmalig aktiv, allerdings sind für die Zukunft weitere Denkrunden zu anderen Fragestellungen geplant. Diese werden rechtzeitig auf unserer Homepage angekündigt.

Interview #7: Mensch!Westend

Das Projekt “Mensch!Westend” ist eine multikulturelle Stadtteilzeitung, die die Vielfältigkeit der dort lebenden Menschen als ein großes Potenzial wahrnimmt. Grundgedanke ist das harmonische Miteinander und die aktive Partizipation. Erdal Aslan, Chefredakteur und Leiter der Zeitung “Mensch!Westend”, erzählt in einem sehr spannenden und informativen Interview, wie die Idee zur Realität wurde.

Dies ist das siebte Interview einer Interviewserie, die wir mit den beliebtesten Teilnehmer-Projekten der Zahnräder Konferenz 2013 durchgeführt haben. 

Worum geht’s bei deinem bzw. eurem Projekt?
Die multikulturelle Stadtteilzeitung „Mensch!Westend“ widmet sich einem Thema, das jahrelang von deutschsprachigen Medien vernachlässigt worden ist: Menschen mit ausländischen Wurzeln als Leser und Macher zu gewinnen. Unsere in Kooperation mit dem Wiesbadener Kurier monatlich erscheinende Gratis-Zeitung versucht daher Migranten aus dem Wiesbadener Multikulti-Viertel Westend gezielt in die Berichterstattung einzubinden. Das heißt: Mindestens die Hälfte der Artikel handelt von ihren Themen, Problemen und Festen. Also von dem, was sie im Alltag beschäftigt. „Mensch!Westend“ ist aber keine Zeitung für Migranten, sondern für einen Stadtteil mit vielen Migranten (Anteil: knapp 50 Prozent). Uns geht es vor allem um das Miteinander: Die Menschen sollen mehr über sich und ihr Viertel erfahren – und sich eine Meinung darüber bilden, was in der Nachbarschaft vor sich geht.

Wie kann man euch unterstützen?/ Was braucht ihr?
Kritik, Feedback, Ideen oder Mitarbeit sind für jedes neu gestartete Projekt Gold wert - also bitte nicht zurückhalten! Darüber hinaus hilft schon die Bekanntmachung, das Weitererzählen oder zum Beispiel ein „Gefällt mir“ auf unserer Facebook-Seite weiter. Wir suchen zudem Mitarbeiter und Praktikanten, vor allem Menschen mit ausländischen Wurzeln aus der Region, die in den Journalismus reinschnuppern möchten. Und Menschen mit Verkaufstalent, die für „Mensch!Westend“ Anzeigen akquirieren und somit das wirtschaftliche Überleben sichern.

Was hast du von der Zahnräderkonferenz 2013 mitgenommen?
Mir waren die Meinungen der Teilnehmer immens wichtig. Ich habe bestimmt mindestens jeden zweiten Teilnehmer der Konferenz direkt angesprochen und die Idee vorgestellt. Ihr Feedback, ihre motivierenden Worte und Verbesserungsvorschläge sind in das Endprodukt eingeflossen.

Was hat dazu geführt, dass du deine Idee nach der Bundeskonferenz in die Realität umgesetzt hast?
Natürlich hat das positive Feedback der Konferenz-Teilnehmer eine wichtige Rolle gespielt. Darüber hinaus gab es weitere Faktoren, die zur Realisierung der Idee geführt haben: Unter anderem habe ich Interviews mit Experten geführt, wir haben ein Projektteam mit Vertretern verschiedener Abteilungen der Verlagsgruppe Rhein Main - zu der Mensch!Westend gehört - gegründet, um das bestmögliche Produkt zu kreieren. Auch hat die European Business School für uns die Wirtschaftlichkeit geprüft - mit dem Ergebnis, dass es einen Versuch wert ist.

Wie würdest du den Mehrwert der Konferenz beschreiben?
Auf der Zahnräder-Konferenz haben die Teilnehmer die Chance, ihre (auch noch nicht ganz ausgegorene) Idee, motivierten, kreativen und intelligenten Menschen zu präsentieren und deren Meinungen einzuholen. Zudem können sie üben, vor einem breiten Publikum eine Präsentation zu halten – und sich für die nächsten Male inspirieren lassen. Und natürlich ist das Netzwerken in der herzlichen Atmosphäre das große Plus der Konferenz. In der Berufswelt kann das eines Tages von großem Vorteil sein.

Wohin soll es gehen? (Ziele/Träume)
Unser Ziel ist es zunächst, „Mensch!Westend“ zu etablieren. Wir wollen erreichen, dass die Zeitung von allen Lesern, vor allem auch von Migranten angenommen wird. So dass sie weiterhin interessant für Anzeigenkunden bleibt - denn wir finanzieren die Zeitung nur über Werbung. Bisher sind wir auf einem sehr guten Weg. Doch wir wollen die Zeitung weiterentwickeln – und irgendwann weitere Viertel ins Auge fassen.

Was würdest du anderen Projekten/Startups mit auf den Weg geben?
Seid mutig, aber auch selbstkritisch, stellt euer Projekt so vielen Leuten wie möglich vor, habt keine Angst vor negativem Feedback oder Fehlern. Versucht Menschen aus ganz verschiedenen Milieus zu eurer Idee zu befragen. Investiert viel Energie in euer Projekt, denn ein neues Angebot/Produkt braucht Zeit, um Menschen zu erreichen – dessen muss man sich bewusst sein. Macht euch früh Gedanken, wie das Projekt finanziert werden kann. Und vor allem: Glaubt an eure Idee!

Was ist das Motto, das dich in deiner Arbeit motiviert?
Gib alles, was du hast und erwarte stets das Beste. Der Erfolg kommt schon irgendwann - nur Geduld.

Für weitere Informationen:
https://www.facebook.com/menschwestend

By |Friday, 21 February, 2014|News, Projektinterviews|0 Comments

Zahnräder Netzwerk - Rückblick 2013

Das Jahr 2013 war für das Zahnräder Netzwerk ein erfolgreiches und sehr spannendes Jahr. Wir freuen uns auf das Jahr 2014, das wir weiterhin zum Vernetzen und Fördern von Kreativen nutzen werden.
Das Zahnräder Netzwerk verfolgt das Ziel ein sozialer Inkubator von Muslimen für die Gesellschaft zu sein. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, haben wir uns für das Jahr 2014 viel vorgenommen und hoffen auf eure Unterstützung.
“Ein Zahnrad setzt Kraft in Bewegung” – Dieses Motto haben wir im Jahr 2013 bestmöglich umgesetzt. Durch den nachhaltigen Austausch und die gegenseitige Unterstützung haben wir alle erkannt, dass wir gemeinsam viel erreichen können, mitgestalten können, verändern können und vor allem unser Miteinander bereichern können. Wir bedanken uns bei allen, die unsere Arbeit sowohl intern als auch extern bestärken und unterstützen.

Januar 2013
Die Bewerbungsphase für die Zahnräder Bundeskonferenz wurde gestartet und machte durch die hohe Anzahl der Bewerbungen deutlich, dass auf der Bundeskonferenz viele tolle Ideen eine Plattform bekommen werden.
Auch die Tagung von “Mitten im Leben- Muslimische Jugenkultur in Deutschland” , die am 30.01.2013 in Berlin sattfand, war ein erfolgreicher Start für das Jahr 2013, denn auch das Zahnräder Netzwerk war neben I,SLAM und JUMA vertreten.

März 2013
Der erste muslimische Think Tank Deutschlands wird gegründet
Aus unserem Netzwerk heraus hat sich die Idee zum ersten muslimischen Think Tank im gesamtem Bundesgebiet entwickelt. Der Zahnräder Think Tank ermöglicht es muslimischen ExpertInnen aus den verschiedensten Disziplinen, wie Politik, Wirtschaft, Recht, Kultur und Kunst gesellschaftlich relevante Problemfelder zu untersuchen und konstruktive Lösungen zu erarbeiten.

April 2013
Zahnräder Bundeskonferenz
Die Bundeskonferenz in Heidelberg war ein voller Erfolg und begeisterte alle TeilnehmerInnen. Es stellten sich viele tolle Projekte vor, die die Gesellschaft positiv beeinflussen wollen und aktiv partizipieren möchten. Die Teilnehmer verbrachten 3 intensive Tage miteinander, in denen sie viele neue Kontakte knüpften, sowie ihren Horizont erweiterten. Es war eine Konferenz, in der zahlreiche besondere Menschen aufeinander trafen und ihre Emotionen teilten. Gewinner der diesjährigen Konferenz war “Deaf Islam e.V.”, ein Verein, der sich für die Barrierefreiheit in muslimischen Gemeinden einsetzt, indem versucht wird die Gebärdensprache als Verständigungsbrücke zu etablieren.

Juni 2013
Das Zahnräder Netzwerk wurde zur Mitgliederversammlung des Avicenna-Studienwerks
gewählt und durfte seinen Beitrag zur akademischen Exzellenz der Muslime in Deutschland leisten. Das Avicenna-Studienwerk ist ein muslimisches Begabtenförderungswerk, welches den Grundgedanken hat “auf diese Weise an der Heranbildung verantwortungsbewusster und qualifizierter Persönlichkeiten mitzuwirken und diese angemessen auf Führungspositionen in Wirtschaft, Politik, Kultur und Zivilgesellschaft vorzubereiten.”
Im Juni erschien auch der spannende Beitrag im “enorm Magazin” zu unserem Zahnräder Netzwerk, wofür wir uns herzlich bedanken.

Juli 2013
Die Bewerbungsphase für das erste muslimische Think Tank Deutschlands wurde gestartet. Wir freuen uns auf die zukünftigen Ideen und Arbeiten, denn es bewarben sich viele ExpertInnen aus den verschiedensten Bereichen der Gesellschaft.
ZahnräderX NRW trifft ZahnräderX BaWü!
Die Zahnräder X - Gruppen trafen sich erstmals zum gemeinsamen Fastenbrechen im Monat Ramadan. Aber auch in Hamburg, Berlin und Hessen gabs es gemeinsame Fastenbrechen.

ZahnräderX NRW Iftar

August 2013
Eine sehr interessante Interviewreihe ist aus unserer Bundeskonferenz 2013 heraus entstanden. Interviewt wurden besonders herausragende Projekte, die sich auf der Bundeskonferenz vorstellten. Die Interviews stießen auf große Resonanz, da man die Möglichkeit hat, die Projekte näher kennenzulernen.
Des Weiteren ist ein großartiger Artikel von “Qantara.de - Dialog mit der islamischen Welt” veröffentlicht wurden, der das Zahnräder Netzwerk wie folgt beschreibt: “Über ethnische Grenzen und innerislamische Differenzen hinweg bringt Zahnräder Muslime aus unterschiedlichsten Fachbereichen zusammen.” Auch für diesen Artikel bedanken wir uns herzlich.

September 2013
Eine spannende Kampagne wurde ins Leben gerufen: “Warum engagierst du dich?” Dadurch wollten Zahnräder der Öffentlichkeit mitteilen, warum sie sich ehrenamtlich einsetzen und warum es wichtig ist, aktiv mitzuwirken.

Oktober 2013
MOCAfellows & MOCAfest 2013 in London beim 9th WIEF
Drei Zahnräder haben am World Islamic Economic Forum in London teilgenommen. Der Vorsitzender des Zahnräder Netzwerks Ali Gümüsay hat zu Institutionellem Wandel und Entrepreneurship vorgetragen und dabei die Aktivitäten von Zahnräder vorgestellt.
Die kreativen Zahnräder Nilgün und Tasnim haben an dem internationalen Kunst Festival in London teilgenommen und haben u.a. das Zahnräder Netzwerk vorgestellt. Netzwerken kennt keine Grenzen!

November 2013
Am 2.November fanden die Konferenzen der ZahnräderX Hessen und ZahnräderX BaWü statt. Auf diesen Plattformen konnten sich Projektteilnehmer austauschen, vernetzen und sich über Projektideen auszutauschen.

© Büsra Gürleyen

© Büsra Gürleyen

Dezember 2013
Das jährliche Mitgliedertreffen der Zahnräder ist eine Möglichkeit sich von der Online-Kommunikation zu lösen und sich live zu treffen und den Wandel, sowie die neuen Ziele für 2014 zu besprechen. Das interne Treffen in Duisburg war ein ganz besonderes Ereignis, da sich der neue Vorstand vorstellte. Der neue Vorstandsvorsitzende ist Ibrahim Kahraman, der von Said Haider, dem stellvertretenden Vorsitzenden, unterstützt wird. Ali Aslan Gümüsay, Kübra Gümüsay und Abdulkadir Topal werden dem Zahnräder Netzwerk nun mit ihrer Anwesenheit im Beirat zur Seite stehen.

By |Friday, 24 January, 2014|News|0 Comments