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ZahnräderX Berlin trifft Süßwasser e.V.

In Berlin endete das Jahr mit einem Meet & Greet mit den Gewinnern der Zahnräder Konferenz 2014 Am 04. Dezember fanden sich Berliner Muslime in den Räumlichkeiten der Alten Feuerwache ein, um das Gewinnerprojekt der Zahnräder Konferenz 2014 - Süßwasser e.V. kennenzulernen und sich über ihre Arbeit und Vision zur Sensibilisierung muslimischer Pflegeelternschaften auszutauschen. [Foto: BK 2014 Gewinnerinnen Süßwasser] […]

Es ist Zeit für ein weiteres Meet & Greet: ZahnräderX Niedersachsen lädt Euch ein

Willst Du Deiner Idee eine Plattform geben? Dann bist Du genau hier richtig, denn das Zahnräder-Netzwerk bietet Muslimen, angetrieben und motiviert von ihrer Idee, die Chance ihr Projekte vorzustellen und mit kreativen Engagierten weiterzuentwickeln. Networking ist da ein großes Stichwort: Durch die jährliche Bundeskonferenz sowie den Netzwerktreffen können zahlreiche Kontakte geknüpft und Synergien gebündelt werden, um gemeinsam einen positiven Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. […]

Es ist wieder soweit: ZahnräderX Niedersachsen lädt ein zum Meet & Greet!

Gib deiner Idee eine Plattform! Ganz nach diesem Motto bietet das Zahnräder-Netzwerk motivierten und ambitionierten [...]

Die sozialen Dimensionen muslimischer Feste

Besinnlichkeit, viel Harmonie, etwas Besonnenheit liegen in der Luft. Vorfreude, viel Aufregung, etwas Hektik liegt [...]

Interview #Begleithilfe

Die Interviewreihe der diesjährigen Zahnräderkonferenz startet mit dem Projekt "Begleithilfe". Es geht um die Barrierefreiheit [...]

Mensch Westend! - redaktionelles Großecho in Multitönen

Direkt in Hessen und mitten in Wiesbaden liegt die multikulturelle Bezirksperle Deutschlands. Wiesbaden-Westend wird als [...]

Die grüne Banane mit den Sternpantoffeln - Kinder im Umgang mit Medien

Zappelige Hände, die eine womöglich unbeholfen einen angekauten Lolli oder eine klebrige Waffeltüte mit geschmolzenem Schokoeis [...]

Kick-off ZahnräderX Niedersachsen: Der #zahnräderflash geht weiter!

Langsam füllten sich die Reihen des lichtdurchfluteten Raumes. Gespanntes Geschnatter mischte sich mit [...]

Meet & Connect mit Engagierten in NRW

    Eine kleine Gruppe engagierter NRW'ler Muslime hat sich zusammengetan, um ein [...]

„dialogRaum“ – Münchner Moscheen unter engagierter Lupe

Der Tag eilt betriebsam an einem vorbei, die fliegende Zeit auf dem Nacken spürend, versucht man völlig [...]

Glänzende Lichtpaten inmitten von Dunkelheit - wie ein Projekt Flüchtlingskindern wieder das Strahlen beibringt

Stell dir vor, halte kurz inne und stell dir für einen kurzen Augenblick vor [...]

beigleithilfe.de - Ein Projekt zwischen Geben und Nehmen

  Unsere Zeit hat sich zwischen permanentem Tastaturgetippe und routiniertem Touchscreengestreiche schon längst in [...]

Was ist bloß dieser Zahnräderflash?

Der Zahnräderflash ist ein langfristiger Zustand der Begeisterung, des Mutes, der Kreativität und Inspiration. [...]

ZahnräderX Niedersachsen Kick-Off – Jetzt anmelden!

  Endlich ist es soweit: ZahnräderX Niedersachsen lädt zum Kick-off ein! Am 13. Juni [...]

ZahnräderX Hamburg Speisen für Waisen und Meet & Greet mit Visions for Children e. V.

ZahnräderX Hamburg lädt ein zum Meet & Greet mit Visions for Children e.V. und einem Speisen für Waisen am Samstag, den [...]

Meet & Greet mit Junge Vorbilder

Am 25. November 2014 fand das zweite Meet & Greet mit „Junge Vorbilder“, dem [...]

Meet & Greet mit ZahnräderX Niedersachsen

Am 8. Februar 2015 war es soweit! Zum ersten Mal lud das jüngste Zahnräder Team [...]

Das Team von ZahnräderX Niedersachsen: Klein, aber oho!

Schon während der Zahnräder Bundeskonferenz 2014 formte sich eine Gruppe junger Menschen aus Niedersachsen zusammen, [...]

Der Hashtag der Zahnräderkonferenz 2015: #unfoldyouridea

Jeder hat sie, irgendwo. Wirklich jeder. Kinder haben sie den ganzen Tag lang, Erwachsende auch, [...]

By |Samstag, 6 Februar, 2016|News|0 Comments

ZahnräderX Berlin trifft Süßwasser e.V.

In Berlin endete das Jahr mit einem Meet & Greet mit den Gewinnern der Zahnräder Konferenz 2014

Am 04. Dezember fanden sich Berliner Muslime in den Räumlichkeiten der Alten Feuerwache ein, um das Gewinnerprojekt der Zahnräder Konferenz 2014 - Süßwasser e.V. kennenzulernen und sich über ihre Arbeit und Vision zur Sensibilisierung muslimischer Pflegeelternschaften auszutauschen.

[Foto: BK 2014 Gewinnerinnen Süßwasser]

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By |Samstag, 17 Oktober, 2015|2015, News|0 Comments

Es ist Zeit für ein weiteres Meet & Greet: ZahnräderX Niedersachsen lädt Euch ein

Willst Du Deiner Idee eine Plattform geben? Dann bist Du genau hier richtig, denn das Zahnräder-Netzwerk bietet Muslimen, angetrieben und motiviert von ihrer Idee, die Chance ihr Projekte vorzustellen und mit kreativen Engagierten weiterzuentwickeln. Networking ist da ein großes Stichwort: Durch die jährliche Bundeskonferenz sowie den Netzwerktreffen können zahlreiche Kontakte geknüpft und Synergien gebündelt werden, um gemeinsam einen positiven Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.

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By |Dienstag, 13 Oktober, 2015|2015, News, ZahnräderX Niedersachsen|0 Comments

Es ist wieder soweit: ZahnräderX Niedersachsen lädt ein zum Meet & Greet!

Gib deiner Idee eine Plattform! Ganz nach diesem Motto bietet das Zahnräder-Netzwerk motivierten und ambitionierten Muslimen die Möglichkeit ihre Ideen und Projekte vorzustellen und mit kreativen Engagierten weiterzuentwickeln. Durch Netzwerktreffen und die jährliche Bundeskonferenz können zahlreiche Kontakte geknüpft und Synergien gebündelt werden, um Gesellschaft zu bereichern wird und dazu seinen eigenen Horizont zu erweitern.

Das Zahnräder Netzwerk kommt am 18. Oktober 2015 erstmals in die Friedensstadt Osnabrück! Lerne das Netzwerk mit seiner Vision, seinen Zielen und
Mitgliedern kennen. Zudem wird sich das Projekt CharityWeek, ein Teilnehmerprojekt der Zahnräder Bundeskonferenz 2015, vorstellen. Einmal im Jahr veranstaltet Charity Week in verschiedenen Ländern eine Spendenaktion für Waisen und benachteiligte Kinder.

Beim Meet & Greet bekommt Ihr die Möglichkeit das Projekt CharityWeek und seine deutschen Vertreter näher kennenzulernen. Ganz im Sinne der Zahnräder gibt es viel Zeit zum Netzwerken und Austauschen über Perspektiven, Ansprüche und Möglichkeiten sozialen Engagements und Unternehmertums.

Sei dabei und lass Dich inspirieren!

WER?
Neugierige und engagierte Muslime aus Niedersachsen und Umgebung

WANN?
Sonntag, 18. Oktober 2015, ab 14:00 Uhr

WO?
Osnabrück (genaue Adresse wird bei Anmeldung bekannt gegeben)

ANMELDUNG:
E-Mail mit Namen an [email protected]
ANMELDESCHLUSS:
11. Oktober 2015

Bei Fragen wende Dich bitte an: [email protected]

 

By |Mittwoch, 7 Oktober, 2015|2015, News, ZahnräderX Niedersachsen|0 Comments

Die sozialen Dimensionen muslimischer Feste

Besinnlichkeit, viel Harmonie, etwas Besonnenheit liegen in der Luft. Vorfreude, viel Aufregung, etwas Hektik liegt zwischen den regen Akten der Vorbereitungen. Und Glück, ganz viel Spannung, etwas Hoffnung umgibt die kleinen Köpfe, die sich über die Hände der Erwachsenen beugen und je einen schnellen Kuss auf diesen lassen, um ein kleines Taschengeld einzuheimsen. Es gibt besondere Tage unter Muslimen, Tage, die nicht nur mit ihrer Bedeutung, sondern auch mit der Verbringung dieser herausstechen. Nach einmonatigem Fasten beglückte uns das sogenannte Eid-ul Fitr, das Ramadanfest, und nun beseelt die muslimischen Kreise das Eid-ul Adha, das Opferfest.

Auch im Netzwerk wird an diesen Tagen innegehalten, die Vorzüge und Eigenschaften dieser gedacht, von jedem geteilt und von allen genossen. Besonders an diesen Tagen wird die auch sonst erlebte Einheit, der engumschnürte Zusammenhalt hervorgehoben, durch Aktivitäten und gegenseiten Beglückwünschungen emporgehoben, auf den präsenten Netzwerksockel. Ramadan verlief mit dem Bündel an gemeinsamen Iftaren in verschiedenen Städten auf eine ganz spezielle und erinnerungsträchtige Weise. Um unterschiedlichen Tischen saßen unterschiedliche Zahnräder in völlig unterschiedlichen Orten, rund um Deutschland versprühte das Netzwerk seinen Teamgeist, seinen Kern des sozialen Miteinanders. Und auch am Ramadanfest war die große Festlichkeit über das Netzwerkonstrukt gelegt, jeder beglückwünschte jeden, jeder freute sich wie der andere.

Eid ist mehr als ein Tag zwischen emsigen Gratulationen vor Moscheen, tobenden Kindern in Haushalten. Es ist mehr als die süßlich duftenden Gerüche in den Wohnungen oder die zahllose Ladung an Schuhen der Besucher vor der Haustür. Das Wesensmerkmal dieser Tage ist das Gefühl der Einheit, der Fokus auf diesem und die gebührende Auslebung von Seiten der Muslime. Es stärkt das zwischenmenschliche Verbundenheitsgefühl enorm, die soziale Ader eines jeden pocht auf an diesen Tagen, an diesem Tag. In unermüdlichem Takt.

Nicht nur, dass Eid unter Muslimen das Gefühl einer gemeinsam gelebten Freude schafft, auch das dringende Bedürfnis jene Freude mit nicht gemeinen Gemütern zu teilen regt sich und lässt an Nachbarstüren klopfen, um Teller befüllt mit traditionellem Baklava, nur eine Art der unzähligen Süßspeisen an Eid, oder deftigem Essen mit einem überschwänglichem Lächeln zu übergeben. Eid ist eine konstante Erinnerung an die so manche Zeit zu schwinden scheinenden sozialen Prägungen unserer Gesellschaft. Tage, die auf Gemeinnützigkeit deuten, auf verblasste Handlungen wie das selbstverständliche Zulächeln und Beglückwünschen von zwei Fremden oder das harmonische Beisammensitzen, vermengt mit reellen, ehrlichen Gesprächen, fernab von technokratisch bedingten Screenshotbeschüssen und Selfiewellen. Besonders in einem sozial konnotierten Netzwerk, wie der unserem, sind solche Tage gelebte Reminder. Um dieser Auslebung gerecht zu werden, bedarf es nichts weiter als Authentizität und Offenheit innerhalb der Kommunikation, Besonnenheit und Rücksicht innerhalb der Handlungen mit-und untereinander. Und dies erlebten wir sowohl im gesamten Ramadan, wie im darauffolgenden Fest, als auch heute, am Opferfest.

Erneut durchleben wir all die wunderschön verbindenden Gefühle, die gemeinsamen Emotionen, die dieser mit Familie und Freunden bepackte Tag in allen Ecken Deutschlands versprühen lässt. Als das Zahnräder Netzwerk sind wir neben der festlichen Stimmung, auch dem sozialen Pushpotenzial des Eid bewusst und weisen mit Elan und Nachdruck auf dieses hin. Lasst uns den Eid nicht um unser, sondern um unser aller Willen verbringen. Um der gemeinschaftlichen Symbolik nicht nur nachzusinnen, sondern nachzuahmen.

Wir wünschen Euch, jedem Einzelnen da draußen, ein wunderschönes und gesegnetes Opferfest. Auf dass uns die besonders heute spürbare Einheit nie verlässt.

 

zrrr

Ein gelungenes Iftaressen von vielen: ZahnräderX Hessen

By |Donnerstag, 24 September, 2015|2015, News|0 Comments

Interview #Begleithilfe

Zahnräder Konferenz 15_Tasnim Baghdadi_869Zahnräder Konferenz 15_Tasnim Baghdadi_865Die Interviewreihe der diesjährigen Zahnräderkonferenz startet mit dem Projekt „Begleithilfe“. Es geht um die Barrierefreiheit und aktive Teilnahme an der Gesellschaft von Senioren und Menschen mit Behinderung. Detaillierte InformZahnräder Konferenz 15_Tasnim Baghdadi_869ationen und einen Einblick hinter die Facetten erhaltet Ihr in einem sehr spannenden Interview.
Zahnräder Konferenz 15_Tasnim Baghdadi_869Zahnräder Konferenz 15_Tasnim Baghdadi_849

ZR: Stelle dich bzw. stellt euch in maximal 5 Sätzen persönlich vor.
Mein Name ist Ali Yildirim, bin Diplom-Kaufmann, Gründer von begleithilfe.de und fast blind. Die Idee zu begleithilfe.de kam mir im letzten Jahr. Ich wollte auf eine Messe für Blinde & Sehgeschädigte, musste den Besuch jedoch aufgrund mangelnder Begleiter absagen. Es musste eine zentrale Anlaufstelle für Senioren und Menschen mit Behinderung geben, über die sie einfach und unkompliziert Begleitpersonen hätten buchen können. Diese Idee setze ich nun erst in Aachen und dann hoffentlich bundesweit um.

ZR: Worum geht’s bei eurem Projekt und wer ist beteiligt?
Es geht um Verantwortung und Fürsorge für andere Menschen, um die Sensibilisierung der Gesellschaft für ein besseres Miteinander und um mehr Lebensqualität für hilfsbedürftige Personen.
Auf begleithilfe.de können Senioren und Menschen mit Behinderung sowie deren Angehörige nach Begleitpersonen in ihrer Nähe suchen, um Alltagsaufgaben oder Freizeitaktivitäten wahrzunehmen. Das können Arztbesuche oder Behördengänge sein, aber auch einmal ein Spaziergang im Park oder ein Museumsbesuch. All das, was für mobil uneingeschränkte Menschen zum alltäglichen Leben gehört.

ZR: Wie kann man euch unterstützen/ Was braucht ihr?
Bis zum 11.6. kann man uns bei unserer Crowdfunding-Kampagne auf oneplanetcrowd.de unterstützen, indem man entweder eine Kleinigkeit spendet und/oder über unser Crowdfunding schreibt oder spricht.
Darüber hinaus kann man uns natürlich mit Feedback zu unserem Projekt, mit relevanten Kontakten zu Medien, Verbänden, Vereinen oder Behörden unterstützen.

ZR: Wohin soll es gehen? (Ziele/Träume)
Das Ziel ist eine bundesweit zentrale Anlaufstelle, wenn es darum geht, Helfer für Alltagsaufgaben zu finden. Das Buchen einer Begleitperson soll so einfach sein wie das Buchen eines Flugtickets im Netz. Ohne komplizierte Anmeldeverfahren oder Jobanzeigen, auf die sich kein Mensch bewirbt.
Mein Traum ist es, dass die Zielgruppe der Senioren und Menschen mit Behinderung, die immer weiter zunimmt, ihr Verhalten verändert. Nicht mehr Aufgaben verschiebt, weil gerade kein Angehöriger zur Verfügung steht oder aufgrund dessen vereinsamt. Denn Vereinsamung hat einen großen Einfluss auf Demenz. Das können wir uns in einer immer älter werdenden Gesellschaft nicht leisten.
Der soziale Mehrwert soll dann sein, dass sich die Gesellschaft hin zu einer besseren entwickelt. Eine Gesellschaft, in der Individuen Verantwortung für Mitmenschen übernehmen, eine inklusivere Gesellschaft wird.

ZR: Was hast du von der Zahnräder Konferenz 2015 mitgenommen?
Sehr viel Zuspruch und positives Feedback. Gerade nach der Verleihung der Auszeichnung für den 1. Platz sind viele Teilnehmer auf mich zugekommen, haben mich beglückwünscht und zum Ausdruck gebracht, wie toll sie die Idee finden. Dies hat für viel Motivation gesorgt.
Ich bedanke mich noch einmal bei allen, die mir diese schönen drei Tage beschert haben.

ZR: Was würdest du anderen Projekten/Startups mit auf den Weg geben?
Wie ich auch bei meiner Dankesrede gesagt habe: „Dranbleiben! Wenn ich es schaffe, schafft ihr es auch!“ Es kommt vor, dass andere einem so ein Projekt nicht zutrauen, Türen verschlossen werden und die Motivation am Tiefpunkt ist. Ich bin der Meinung, dass letztendlich diejenigen erfolgreich werden, die den längeren Atem haben. Und das bedeutet vor allem immer weiter an dem Projekt zu arbeiten, selbst wenn es jeden Tag nur ein bisschen sein sollte. Und: Den Glauben nicht verlieren!

ZR: Was ist das Motto, das dich in deiner Arbeit (deinem Projekt) motiviert?
„Wenn es für mich zum Guten ist, dann möge ich es bekommen“. Das beinhaltet, dass mich Rückschläge nicht zurückwerfen. Sonst würde ich als fast komplett Blinder nicht ein Startup gründen.
Wenn ich etwas nicht erreiche, dann war es auch nicht gut für mich. Also halte ich mich nicht länger daran auf und arbeite einfach wie gewohnt weiter.

By |Montag, 17 August, 2015|2015, News|0 Comments

Mensch Westend! - redaktionelles Großecho in Multitönen

Direkt in Hessen und mitten in Wiesbaden liegt die multikulturelle Bezirksperle Deutschlands. Wiesbaden-Westend wird als eines der kleinsten Bezirke der hessischen Landeshauptstadt und gleichzeitig bevölkerungsdichtesten Stadtteile in Gesamtdeutschland verzeichnet. Über dem Bezirk scheint ein buntscheckiger Hauch zu liegen. Zwischen den international geprägten Ladenzeilen bewegen sich Menschen multinationalen Flairs. Die Fassaden Westends bergen verschiedenste Nationalitäten in sich, der Ausländeranteil des Bezirks beträgt um die 31%. Entgegen der etablierten Assoziation von Begriffen wie ausländerbesiedelt und kriminell-unruhig glänzt die multikulturelle Nische Wiesbadens mit einem idyllischen Gesellschaftsleben, wie sie für viele andere Ortsteile des Landes erstrebenswert ist. Der Flickenteppich Westends ist vielschichtig und mannigfaltig - auf ihr ruht etwas vom Balkan, ein wenig Osteuropa, ein großes Stück Deutschland. Und türkische und arabische Elemente verpassen dem Ganzen den passenden Orientstich. Der größte Anteil an Wiesbadens Studenten und Ausländern wohnt in Westend - dort leben sie ein friedliches und gleichermaßen farbenprächtiges Miteinander vor; ein schillerndes und doch in sich ruhendes Stück an hessischer Gemeinschaft.

Dass solch ein öffentliches Leben, geprägt und getönt durch gemischte kulturelle Strömungen viel zu spannend ist, als dass man es an sich vorbeiziehen lassen kann, ist wohl auch einer der Grundantriebe von Erdal Aslan gewesen, dem Redaktionsleiter der Stadtteilzeitung „Mensch!Westend“. Mit journalistischem Handwerk, seriöser Redaktionsführung auf der einen und frischem und modernem Anflug an leuchtender Vielfalt auf der anderen Seite schafft die Redaktion von Mensch!Westend einen plakativen Gegensatz zu der klassischen Lokalzeitung. Die Themenschwerpunkte schwimmen im selben lebhaften Spektrum, wie die Mentalität der Bewohnerschaft des gleichnamigen Ortes auch. Mal geht es um lokale Neuigkeiten rund um den Ort, mal um überregionale und internationale Geschehnisse, die vor allem aus politischem und soziokulturellem Aspekt sehr tiefgreifend sind. So berichtet beispielsweise eine Wiesbadener Bosniakin von ihren leibhaftigen Fluchterlebnissen, wie sie als 12-jähriges Mädchen auf Grund des Bosnienkrieges ihre Heimat verlassen musste. Auch der redaktionelle Leiter von Mensch!Westend Aslan greift selbst zum Stift und berichtet mit geballter Authentizität und Offenheit von den verschiedenen Zügen des muslimischen Fastenmonats Ramadan. In der Kolumnenecke meldet sich auch der Integrationsbeauftragte von Westend, Mustafa Akbulut zu Wort und gewährt Lesern einen kleinen und doch äußerst anregenden Einblick in die Wellritzstraße, die sich wohl durch die in den Gewürz-und Schmucksortiments auf den Straßen festgesetzte Atmosphäre der Türkei als das „kleine Istanbul“ Wiesbadens etabliert habe. Ein Klick entfernt lädt die Stadtteilmanagerin Ute Ledwoyt vom Kubis e.V. die Wiesbaden-Westendler zu einer langjährigen und traditionellen Verastaltungsreihe des Ortes ein.

Mensch!Westend schreibt viel und Mensch!Westend schreibt bunt. Es lässt zur Abwechslung mal die Reihe der Bürger sprechen, in verschiedenen Akzenten bildet sich ein klares Echo. Und es ruft, dass es gut ist, wie das Multikulti diesen Ort prägt und zu etwas ganz Eigenem formt. Eine im Takt der bunten Vielfalt aus der konventionellen Reihe tanzende Welt, so packend, dass sie Spuren hinterlässt und doch so friedlich, dass sie dabei nichts und niemanden anrempelt. Eine Stadtteilzeitung lässt all die Schönheiten von Diversität in Worte prasseln und leistet so eine unglaublich große Arbeit in einem doch so unglaublich kleinen Bezirk.

 

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Wir gratulieren M!W herzlichst zum 3.Platz in der Kategorie Veterans!

 

Text: Büşra Delikaya Bild: © Mâşite Atik

 

By |Sonntag, 9 August, 2015|2015, News|0 Comments

Die grüne Banane mit den Sternpantoffeln - Kinder im Umgang mit Medien

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Zappelige Hände, die eine womöglich unbeholfen einen angekauten Lolli oder eine klebrige Waffeltüte mit geschmolzenem Schokoeis haltend, die andere hingegen völlig griffig das für sie viel zu groß scheinende Smartphone umklammernd und mit den bekleckerten, aber zielsicheren Fingern gekonnt über den Touchscreen streichend.

Ein Schauspiel, das uns in den letzten Jahren im Alltag immer häufiger geboten wird; ob nun auf der Straße, in der Bahn oder auf Empirie basierende Beobachtungen im eigenen Heim. Ja, die Kleinsten unter uns sind nunmehr die Größten in puncto virtueller Kompetenz. Unbeirrt stolzieren Kinder der neuen Generation mit entschlossenen, kleinen Schritten in der digitalen Welt umher, leben ihren Entdeckergeist fleißig vor den leuchtenden Monitoren und transportablen Screens aus. Entgegen aller verschworenen Internetfeindseligkeit einer Vielzahl von Eltern, die von der Angst über den zunehmenden Kontrollverlust ihrer Kinder im Umgang mit der Cyberwelt geleitet, oftmals einen endgültigen Schlussstrich ziehen und Einschränkungen bis hin zu Verboten auftischen, sollte man doch bedenken: Das Internet hält viel Nützliches, ja sogar Bereicherndes für den Nachwuchs bereit. Neben interaktiven Spielen, die den Wissenserwerb der Kinder auf eine lockere Weise fördern, verweilen auch pädagogisch äußerst wertvolle Foren und Bildungsseiten im World Wide Web. Diese, am besten mit den Kleinen zusammen, ausfindig zu machen und sie ihnen als alternative Freizeitbeschäftigung vorzulegen, obliegt vor allem den Eltern und Lehrern selbst.

Doch die Kehrseite des Internets ist tatsächlich zu groß, als dass sie ignoriert oder in ihrer Gefahr kollektiv gemildert werden darf. Sie sind in jedem Fall da; schlechte Intentionen, die zwischen den Spieleseiten und Bildungsforen dämmern, ganz leicht von der kindlichen Naivität Gebrauch machen und sie auf eine negative Weise beeinflussen können. Die Palette ist leider breitgefächert: Versteckte Pädophilie, beängstigende Gewaltverherrlichung, fälschlicherweise religiös motivierte Radikalisierungsversuche, anstößige Werbeanzeigen. Manchmal sogar gezieltes, leibhaftiges Cybermobbing. Alles Bedrohungen, über die Eltern ungern nachdenken, wo doch ihre realen Züge nur einige Klicks von ihren Kindern entfernt sind. Solche Gefahren bedarf es aufzugreifen statt auszublenden, es gilt sie in den Bereich der Aufklärung zu ziehen statt in Ignoranz einzubetten.
Wer sich im Internet auf die Suche nach solchen präventiv gerichteten Arbeiten macht, wird nach einer Weile sehr wahrscheinlich auf eine lustige, grüne Banane - oder einen Halbmond, alles eine Sache der Interpretation - mit kleinen Sternchen an den Füßen stoßen, die einem fröhlich vom Monitor entgegenlacht. Die Plattform „grünebanane“ bietet Familien unzählige Materialien für das effektive Spielen, Lernen und Basteln des Nachwuchses an. So wird den Kleinen zum Beispiel der heilige Fastenmonat Ramadan, in dem wir uns nun befinden, auf spielerische Weise durch bunte Kalender oder originelle Geschenkideen näher gebracht. Ein überaus wichtiges Projekt des grünebanane-Teams heißt „Kinder und Medien – Das sollten Eltern wissen“ und wurde in unserer diesjährigen Bundeskonferenz vorgestellt.

Das Projekt dient zum Aufbau eines Medienmentorennetzwerkes. Dieses soll vor allem muslimische Eltern in ihrem Wissen über einen sicheren Umgang ihrer Kinder mit dem Internet, aber auch mit Spielekonsolen und Computern im Allgemeinen festigen und mit geballter Kompetenz bei den Schritten auf diesem relativ schwierigen Bereich unterstützen. Die Umsetzung dieser Hilfeleistung erfolgt dann durch professionelle Tipps wie zB Hinweise auf Geräte, die für die Kinder wirklich altersgerecht sind oder jegliche Form von nicht erwünschten Inhalten blockierende Softwares.

In vertraulicher Runde sollen all die Fragen und Antworten der Eltern bezüglich der schon lange präsenten Kinderseite des vielschichtigen Medienkomplexes Platz finden. Denn nur zu oft werden Kinder unbeobachtet zwischen die schwammigen Cybergrenzen gesetzt, und das ohne ein wirkliches Absichern dieser. Das Internet ist de facto Segen und Fluch zugleich. Dass Erwachsene beides zu spüren bekommen, sollte sie nicht davon abhalten letzteres den kleinen Surfern zu ersparen und sie ausschließlich mit den guten Seiten des Webs vertraut zu machen. Die grüne Banane ist für uns fast schon ein Emblem für die Verbindung von Spaß und Sicherheit im Netz der Kinder, dafür und für das außerordentlich bedeutsame Projekt danken wir grünebanane und beglückwünschen sie herzlich zum 2.Platz in der Kategorie Rookie.

Text: Büşra Delikaya Bild: © Tasnim Baghdadi

 

By |Montag, 29 Juni, 2015|2015, News|0 Comments

Kick-off ZahnräderX Niedersachsen: Der #zahnräderflash geht weiter!

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Langsam füllten sich die Reihen des lichtdurchfluteten Raumes. Gespanntes Geschnatter mischte sich mit der Kapelle des Zirkus, der vor der Tür campiert. Knapp 30 Aktive und Interessierte hatten sich am 13. Juni 2015 zusammen gefunden und warteten gespannt auf den Start des Kick-offs.

Die offizielle Begrüßung und Vorstellung von ZahnräderX durch die ZRX Niedersachsen Leiterin Arzu Çetin wurde dicht gefolgt von einer allgemeinen Vorstellung des Zahnräder Netzwerkes durch Said Haider, dem stellvertretenden Vorsitzenden von Zahnräder e.V. Den gewonnenen Input konnten alle Teilnehmer dann im anschließenden Kennenlernspiel verarbeiten. Um 12.15 Uhr kannte man meist lediglich den Namen seines Sitznachbars – um 12.35 Uhr wusste man wer im Saal mehr als drei Geschwister hat, wer den Winter mehr als den Sommer mag oder wer eine Vorliebe für Poesie hat! Das altbewährte Kennenlernspiel schweißte die Gruppe zusammen und schaffte eine sehr familiäre Atmosphäre.

Eine tolle Grundlage für den nachfolgenden Input und Vortrag von Esra Polat von NourEnergy e.V. Selbst Zweitplatzierte der Zahnräder Konferenz 2013 konnte Esra von Höhen und Tiefen ihrer Arbeit erzählen. Ihr Beitrag machte anderen Projekten und Ideen Mut und motivierte alle im Saal auch die eigene Idee in die Tat umzusetzen. Die positive Stimmung nutzen die ersten drei Projekte und Ideen um sich zu präsentieren: Charity Week, Asya und Zumba-Fitness für Schwestern. Auf jede Vorstellung folgte eine konstruktive Diskussion aus der die Projekte viele Ideen ziehen konnten, aber auch unter den Teilnehmern den einen oder anderen Mitstreiter/in für die eigene Idee gewinnen konnten.

Nach dem stärkenden Mittagessen, das auch zum Netzwerken und besseren Kennenlernen der Teilnehmer genutzt wurde ging es weiter mit dem zweiten Teil der Veranstaltung. Hamza Dehne stellte die Dr. Buhmann Stiftung für interreligiöse Verständigung vor und ging insbesondere auf die Fördervoraussetzungen und –möglichkeiten für Projekte ein. Der Schwerpunkt der Stiftung liegt auf der christlich-islamischen Verständigung und Anträge werden mit bis zu 5.000 Euro gefördert. Weiter ging es mit den beiden ausstehenden Projekten: I am Muslim und Ich bin Muslim – Was wollen Sie wissen? Auch diese Projekte stießen auf großes Interesse und erfuhren viel Unterstützung durch Tipps und Tricks der Teilnehmer. Einen gelungenen Abschluss bot Ziynet Karaca vom Interkulturellen Institut für Inklusion e.V. Nach ein paar Auflockerungsübungen gab es spannende Einblicke in die eingeschränkte Welt von Muslimen mit Behinderungen und wie jeder von uns helfen kann diese zu beseitigen. Der empowernde Abschluss krönte die Veranstaltung nochmal.

Zuletzt wurde gemeinsam gebrainstormt welche Formate für die nächste ZRX Veranstaltung am meisten gefragt sind. Heraus kamen eine Vielzahl von Formaten und Ideen und nach dieser gelungenen Auftaktveranstaltung sind wir uns sicher, dass wir bald wieder vom ZRX Niedersachenteam hören – wir freuen uns drauf und können es kaum erwarten!

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By |Dienstag, 23 Juni, 2015|2015, News, ZahnräderX Niedersachsen|0 Comments

Meet & Connect mit Engagierten in NRW

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Eine kleine Gruppe engagierter NRW’ler Muslime hat sich zusammengetan, um ein weiteres ZahnräderX Event auf die Beine zu stellen.

Nach intensiver Planung und Organisation fand am 21. März 2015 das ZahnräderX NRW Meet & Connect in Bochum statt. Ganz nach dem Zahnräder-Motto:

Kennenlernen. Austauschen. Netzwerken.

Im Anschluss an die Begrüßung und Vorstellung von ZahnräderX NRW durch die Leiterinnen Melek Alarslan und Dilan Yasin und einem Impuls der stellvertretenden Vorsitzenden des Zahnräder Netzwerkes, Soufeina Hamed, zum Kernthema Social Entrepreneurship sowie zur anstehenden Bundeskonferenz 2015 in Köln, folgten die zahlreichen und vielfältigen Projektvorstellungen muslimischer Engagierter in NRW.

Die Teilnehmenden erwartete ein Impulsvortrag des Interkulturellen Instituts für Inklusion e.V. von Funda Fidan, Schatzmeisterin des Vereins in NRW. Das I.I.I. setzt sich für ein barrierefreies, soziales und kulturelles Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung ein, um die Inklusion sozial benachteiligter Menschen und ein gerechtes Miteinander in der Gesellschaft zu ermöglichen. Das Interkulturelle Institut für Inklusion e.V. wurde auf der Zahnräder Konferenz 2013 ausgezeichnet und wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert.

Das Projekt Streben nach Wissen e.V. Das islamische Forum, bestehend aus Absolventen des Islamologiestudiums beim Islamologischen Institut, hat sich das Ziel gesetzt allen interessierten Muslimen als auch Nicht-Muslimen den Zugang zu mehr Wissen über den Islam, basierend auf authentischen Quellen, zu ermöglichen. Das Team befindet sich noch in der Aufbauphase und organisiert zurzeit Wochenendseminare zu islamischen Themen sowie zum Erlernen der arabischen Sprache mit ausgesuchten Dozenten.

Begleithilfe.de - Die Vermittlungsplattform wurde von Diplom-Kaufmann Ali Yildirim und Diplom-Kaufmann Sertel Ascioglu ins Leben gerufen. Senioren und Menschen mit Behinderung werden in ihrem Alltag nicht selten mit Schwierigkeiten konfrontiert. Für weniger Angst und Verletzungen sowie mehr Lebensfreude vermittelt Begleithilfe.de vertrauenswürdige Begleitpersonen an Senioren und Menschen mit Behinderung.

Ebenfalls stellte sich der Gewinner der Zahnräder Konferenz 2013, Nour Energy e.V. vor. Ziel des Vereins ist es, gemeinnützige Einrichtungen, wie Moscheen zum Thema Solartechnik zu beraten und in der Durchführung von umweltschonenden grünen Projekten zu unterstützen.

Abschließend stellte Redouan Nauoder das Projekt HIMA- Umwelt- und Naturschutz aus islamischer Perspektive vor, welches 2010 von engagierten Muslimen gegründet wurde, ebenfalls Gewinner der Zahnräder Konferenz 2011 war und sich für den Umwelt- und Naturschutz einsetzt.

An die interessanten und vielseitigen Projektvorstellungen anschließend, vermittelte Redouan Nauoder in einem Kurz-Workshop zum erfolgreichen Projekt-Pitchen, wie man ein Projekt prägnant und dennoch kurz vorstellen kann, um potentielle Unterstützer und Mitstreiter von der eigenen Idee zu überzeugen.

Nach einer geselligen Pause und einem leckerem Buffet tauschten sich die Teilnehmenden im Rahmen eines World Cafés zu den Themen soziales Engagement und fehlende Fachkompetenzen in NRW aus und arbeiteten heraus, weshalb es an einer Repräsentation engagierter Muslime fehle und wie man hier einen positiven Beitrag leisten könne. Was allen erneut klar wurde, war, dass es viele junge engagierte deutsche Muslime mit vielfältigen Potentialen gibt.

ZahnräderX NRW erhofft sich hier, diese vielfältigen Potentiale zu fördern und ihnen eine Plattform zu bieten, um dieses positive Engagement in der Öffentlichkeit sichtbarer zu machen. Ein Feedback einer Teilnehmerin: „Ich fand den gestrigen Tag sehr schön und sehr bereichernd. Mit Worten lässt es sich kaum beschreiben“.

By |Montag, 22 Juni, 2015|2015, News, ZahnräderX NRW|0 Comments