Muslim Girls Day 2012

 

Was soll ich später werden? Welcher Beruf passt zu mir? Was macht Spaß? Wie erreiche ich meine Ziele? Fragen, die sich jede/r Jugendliche irgendwann einmal stellt. Um es dem Nachwuchs bei diesen Fragen einfacher zu machen, haben sich vierzehn Organisationen und Unternehmen zusammengetan und ein umfangreiches Programm erstellt.

Die Veranstaltung mit dem Titel Muslim Girls Day dient dazu, in Anlehnung an den Girls-Day und den Frauentag jungen muslimischen Mädchen berufliche Perspektiven zu eröffnen.
Der Muslim Girls Day findet am Sonntag, den 11.03.2012 im Gebäude des NHU Vereins in der Urbanstr. 20 in Berlin statt. Zunächst findet eine Berufsmesse statt, auf der rund zwanzig Berufe aus verschiedenen Branchen vorgestellt werden. Hier haben die Mädchen und Frauen, die Möglichkeit von der Berufs-, Bewerbungs- oder etwa Studienberatung Gebrauch zu machen, sowie beim Berufsquiz oder Berufsorientierungsprojekte mitzumachen. Abgerundet wird die Veranstaltung durch Grußworte von Claudia Valentin-Mohamed (DMK-Berlin e.V.) sowie Hoda Sassi (FmF) und Linnéa Keilonat (ZahnräderX Berlin), einigen Impulsvorträgen und einem Poetryslam.

Flyer | Das Programm

Dies ist eine seltene Gelegenheit, den Mädchen in einem muslimischen Rahmen bei der Berufswahl und den ersten Schritten ins Berufsleben zu unterstützen.

 

By |Sonntag, 4 März, 2012|News|0 Comments

Deine Chance: Das ZahnräderX Treffen in NRW!

»Wo sind die Menschen?« fuhr der kleine Prinz endlich fort.
»Man ist ein bißchen einsam in der Wüste…«
»Man ist auch bei den Menschen einsam«, sagte die Schlange.
(Der kleine Prinz)

Um uns herum sind viele Muslime, jedoch fühlen wir uns dennoch manchmal verlassen. Wir teilen zwar dieselbe Religion mit ihnen, doch trotzdem sind sie uns fern. Man hat nicht die gleichen Ziele, denselben Willen, die Ansichten und somit auch keine tiefe Verbindung zu ihnen.

So ist es leider heute in unserer Gesellschaft. Man ist in der Masse und gleichzeitig fühlt man sich doch alleine mit seinen Auffassungen.

Das kannst du ändern! Das ZahnräderX Treffen in NRW bietet dir die Chance junge, engagierte Muslime aus deiner Region kennen zu lernen. Du hast die Möglichkeit dich mit anderen zu vernetzen und mit ihnen zusammenzuarbeiten. Lerne die unterschiedlichen Weltanschauungen und Ideale anderer kennen und du wirst schnell feststellen, dass ihr eine Vielzahl von Gemeinsamkeiten habt, die euch verbinden. Und du wirst merken, dass du nicht mehr alleine auf dem wilden Planeten bist.

Am 18. Dezember treffen sich junge Muslime in Köln, um Ihre Visionen, Ideen und Meinungen miteinander zu teilen. Anschließend werden Projekte vorgestellt und vor Ort auch neu entwickelt, die unsere Situation ein Stück mehr verbessern sollen.

Gehör zu den Gestaltern der Zukunft und lass uns gemeinsam einen Beitrag für die Gesellschaft leisten.

Bewirb dich jetzt!

Was erwartet dich genau und was solltest du mitbringen?

Am Sonntag den 18. Dezember wird dich das ZahnräderX NRW Team in einer prunkvollen Villa in Köln empfangen. Wir werden uns zuerst gemeinsam vorstellen. Anschließend seit ihr an der Reihe:

  1. ihr könnt ein Projekt vorstellen
  2. einen Vortrag in eurem Fachgebiet halten
  3. Ideen austauschen - oder -
  4. einfach dabei sein und helfen das Zahnrad fortzubewegen.

(Zeynep Alraqeb)

By |Dienstag, 6 Dezember, 2011|News|0 Comments

ZahnräderX Konferenz Berlin 2011 - Ein voller Erfolg!

Am Samstag, den 22. Oktober 2011, fand die ZahnräderX Konferenz – die regionale Version der bundesweiten Zahnräder Konferenz – zum ersten Mal in Berlin statt.

Auf die 30 KonferenzteilnehmerInnen wartete ein vielfältiges Programm, welches durch die Präsentation ihrer 22 Projekte bereichert wurde. Nach der Begrüßung und einer kurzen Vorstellung des Zahnräder Netzwerkes durch die eloquente Moderation, übernahm der Hamburger Islamwissenschaftler und Religionspädagoge Ali Özgür Özdil das Wort. Exemplarisch führte er am Beispiel seines eigenen Lebenslaufs vor, wie Netzwerken funktionieren kann und welch hohe Wichtigkeit mit dieser Kompetenz verbunden ist.

Anschließend führte Saima Mirvic-Rogge vom Aktionsbündnis muslimischer Frauen e.V. einen Workshop zum Thema Projektmanagement durch, der eine Übersicht darüber gab, was bei der Organisation und Durchführung eines Projekts zu beachten ist. Sevgi Kulanoglu, Leiterin von Islamic Relief Berlin, leitete in das Thema Fundraising ein und bot den TeilnehmerInnen Raum sich interaktiv in Kleingruppen damit zu beschäftigen.

Den Hauptteil bildete die Vorstellung von geplanten und bereits umgesetzten Projekten, mit denen die TeilnehmerInnen sich vorab beworben hatten. Jedes Projekt hatte fünf Minuten Zeit, mithilfe einer PowerPoint-Präsentation die Grundidee für die Anwesenden greifbar und interessant zu machen.

Sie stellten ihre Projekte aus den Bereichen Literatur und Bildung, Jugend und Soziales, Kunst und Musik sowie Frauen und Entwicklungszusammenarbeit vor. Zu den Projekten zählten etwa der muslimische Frauenverlag Narrabila, Grünes Licht e.V., der muslimische Poetry Slam I-Slam, M.A.H.D.I. e.V., die Initiative Gemeinsam gegen Kindertränen, AirCan e.V und das Juma-Projekt.

Anschließend wählten die TeilnehmerInnen drei Projekte, die ihnen am besten gefielen, aus. Nach Auswertung der Wahlzettel standen schließlich folgende drei Gewinner fest:

1. Platz: www.koran-unterricht.de

2. Platz: Interkulturelles Jugendzentrum Berlin e.V.

3. Platz: Islam-Bibliothek Berlin

Der Gewinner überzeugte durch sein Online-Angebot, das kostenfreien Arabisch- und Koranunterricht für alle Interessierten zur Verfügung stellt sowie durch seine berührende und zugleich professionelle Art der Koranrezitation.

„Wir von ZahnräderX Berlin sind überwältigt von dem immensen Interesse der TeilnehmerInnen und hoffen mit dieser ersten Veranstaltung engagierte Berliner und Brandenburger Muslime zusammengebracht und somit das Netzwerken erleichtert zu haben.“, sagte die Leiterin von ZahnräderX Berlin, Rafiqa Zahra.

Das zufriedene Fazit einer Teilnehmerin lautet: „Tolle Projekte, tolles Team, tolle Atmosphäre!“

Kontakt: [email protected]
Pressemitteilung: Die Pressemitteilung zur Konferenz finden Sie hier
ZahnräderX Berlin in der Presse: http://www.gazelle-magazin.de/?p=2347 http://www.islamicrelief.de/meldungen/islamic-relief-auf-der-zahnraederx-konferenz-in-berlin/

Unterstützer:

ZahnräderX Berlin bedankt sich besonders bei “Durak Türkiyem Grill” als Hauptsponsor der ZahnräderX Konferenz Berlin 2011.

Über ZahnräderX Berlin:
In Berlin hat sich eine kleine Gruppe engagierter Muslime zusammengefunden mit dem Ziel kreativen, muslimischen Köpfen die Möglichkeit zu bieten, sich über bereits bestehende Initiativen oder Projektideen auszutauschen, zu netzwerken und diese zu unterstützen. In der Hauptstadt gibt es zahlreiche bestehende und geplante Initiativen von aktiven BerlinerInnen. Hier möchte ZahnräderX Berlin einen Beitrag zur besseren Zusammenarbeit und Vernetzung leisten.

Leiterin von ZahnräderX Berlin: Rafiqa Zahra

By |Sonntag, 30 Oktober, 2011|News|0 Comments

Erika Theißen erhält das Bundesverdienstkreuz!

Im Dezember wird die Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft, der Geschäftsführerin des BFmF (Begegnungs- und Fortbildungszentrum muslimischer Frauen e.V. ), Erika Theißen das Bundesverdienstkreuz überreichen. Die Ehrung wird im Rahmen einer Feierstunde in der Staatskanzlei des Landes NRW in Düsseldorf stattfinden.

Frau Theißen, die zur Zahnräder Konferenz 2011 als Rednerin eingeladen war, hat die Arbeit des BFmF e.V. von den kleinen Anfängen vor fünfzehn Jahren bis zum heutigen Tag in einem inspirierenden Vortrag zusammengefasst. Die kontinuierliche Arbeit des Vereins und seine Zielsetzungen ließen bei uns keinen Zweifel aufkommen, dass Frau Theißen diesen Preis verdient hat.

Wir gratulieren Frau Theißen und dem BFmF und freuen uns sehr, dass die harte, visionäre und einzigartig-vorbildliche Arbeit gewürdigt wird.

Herzliche Glückwünsche und Applaus,
das Zahnräder Team

Erika Theißen – Geschäftsführerin des Begegnungs- und Fortbildungszentrum muslimischer Frauen e.V. (BFmF e.V.) in Köln. Der Verein engagiert sich durch Bildung, Beratung, Begegnung und Betreuung Frauen zu helfen, ihren Platz in der deutschen Gesellschaft zu finden und ihr Leben selbstbestimmt in Deutschland zu gestalten.
Sie hat auf der diesjährigen Zahnräder Konferenz anhand des BFmF e.V. den Werdegang einer Idee bis hin zu ihrer Verwirklichung dargestellt. Dabei ging Frau Theißen auf Themen wie Aufbau, Leitung und Überleben einer NGO ein.

Mehr über BFmF e.V. finden Sie HIER.

By |Samstag, 15 Oktober, 2011|News|0 Comments

Zahnräder Konferenz 2011 - Teil 1 - MuslimeTV

By |Samstag, 15 Oktober, 2011|News|0 Comments

Neues von der Islamischen Zeitung

Die Islamische Zeitung ist eine in Berlin erscheinende Monatszeitung. Auf ihrer Online-Seite gibt es News, Hintergründe zum Islam, IZ TV und einen Buchshop. Sie ist eine der größten und meistgelesenen muslimischen Medien in Deutschland. Zahnräder hat die Islamische Zeitung bezüglich ihrer Arbeit befragt und viel Neues erfahren.

»Die Schattenseite unserer Freiheit ist die ungesicherte Finanz- und Einkommenlage«

Wie läuft es derzeit bei der IZ?
Wer in Deutschland ein offenes, muslimisches Projekt betreibt (das von seinen Inhalten und von seiner Struktur her unabhängig ist), macht die Erfahrung eines regelmäßigen Auf und Ab. Aber gerade wenn die übergeordnete Absicht ideeller Natur ist, sieht man bestimmte Dinge, die andere als Mängel oder Problem wahrnehmen, als Herausforderungen und notwendige Entwicklungsschritte auf dem Weg.

Unsere offene und ungebundene Form gab uns immer die notwendige Freiheit, das zu publizieren, was wir nicht nur für richtig halten, sondern auch, was sich an den Möglichkeiten eines authentisch gelebten Islams in Deutschland orientiert - selbst wenn wir dadurch in bestimmten Kernfragen Widerspruch provozieren. Die „Schattenseite“, wenn Sie so wollen, dieser Freiheit ist aber unsere bisher ungesicherte Finanz- und Einkommenslage. Unsere augenblicklichen Bemühungen - neben der Aufrechterhaltung unserer redaktionellen Qualität - betreffen dies Lösung dieser existenziellen Frage.

»Eine Kommunikationsplattform für echte Begegnungen«

Was für Feedback bekommen Sie?
Die Islamische Zeitung erfährt eigentlich ein überwiegend positives Echo - von wenigen randständigen Stimmen abgesehen. Angesichts unserer wichtigen Funktionen, nicht nur für die muslimische Community, sondern auch als Brücke zu mehrheitsfähigen Diskursen wünschen wir uns manchmal, dass mehr öffentlich einbringen könnten. Das Entstehen virtueller Welten führte leider dazu, dass viele zu oft auf wirkliche Begegnungen verzichten.

Da wir die Islamische Zeitung als Kommunikationsplattform für eine echte Begegnung verstehen, wünschen wir uns mehr echten Austausch und Begegnungen. Eine Webseite oder eine „virtuelle Community“ wird einen zwischenmenschlichen Austausch niemals ersetzen können.

»Eine Auflage von 5000 bis 7000 Exemplaren«

Wie hat sich das IZ-Team und die Zeitung selbst entwickelt?
Die IZ nahm als sehr kleine, unregelmäßig erscheinende Publikation begeisterter, jugendlicher Idealisten im thüringischen Weimar ihren Anfang. Zu Beginn konnten wir immer nur dann eine Zeitung drucken, wenn wir das Geld dafür auftreiben konnten. Mittlerweile erscheinen wir monatlich in einer Auflage von 5.000 bis 7.000 Exemplaren und betreiben eine, sich täglich verändernde Webseite.

Wir werden von einer unabhängigen Medienfirma, der IZ Medien GmbH herausgegeben, die finanziell und strukturell unabhängig ist. Seit rund zehn Jahren erscheinen wir von Berlin aus. Die moderne Technik und der Finanzierungsdruck haben uns dazu gebracht, im Augenblick mit einem kleinen Redaktionsteam zu operieren, das mit Dutzenden freien Autoren und Helfern jeden Monat eine anspruchsvolle Ausgabe herausbringt.

»Es ist wichtig an islamische Kernelemente zu erinnern«

Welche Neuerungen werden kommen?
Die Qualität unserer Arbeit und das Potenzial stehen im Verhältnis zum Potenzial unserer AutorInnen und aller Interessierter, die sich an der IZ beteiligen möchten. Kommt beispielsweise jemand, und sagt, „ich will unbedingt eine Jugendsektion auf der Webseite einrichten“, dann verhielten wir uns sehr dumm, wenn wir dies nicht umsetzen würden.

Es besteht ohne Frage ein Spannungsverhältnis zwischen dem Druck zu neuen Sachen und einer Notwendigkeit zum Verharren. Allerdings muss ich auch einräumen, dass ich so manch „Neues“ mit Misstrauen betrachte, was es für die muslimische Community im Ganzen auslösen kann. Sehr häufig haben die „neuen Medien“ dazu geführt, dass sich der Trend der Atomisierung unter den Muslimen („Jeder will sein eigener Imam, Qadi und Schaikh sein“) dadurch noch weiter verstärkt.

Ein Blog ist per Definition subjektiv, während ein kollektives Medium, dass sich zu Recht als eine der Stimmen der Muslime in Deutschland versteht, zumindest teilweise nach verbindlichen Kriterien funktionieren muss. In Zeiten einer virtuellen Unübersichtlichkeit ist es notwendig, immer wieder an verbindliche islamische Kernelemente zu erinnern. Dazu zählt allen voran die dritte Säule des Islam, die Zakat, die erschreckenderweise kaum noch Erwähnung findet.

Konkret würden wir gerne regelmäßigere Video- und Audiobeiträge bringen. Ein wöchentliches Videotagebuch oder einige, kurze Reportagen wären. Wer Interesse daran hat, hier mit uns zu kooperieren, ist herzlich eingeladen.

Was habt Ihr schon erreicht?
Unsere Arbeit und ihr Produkt ist eigentlich der beste Nachweis dessen, was wir erreicht haben. Die Tatsache, dass es im heutigen globalen Sturm eine Stimme gibt, die positiv und im Rahmen einer europäischen Identität zum Islam einlädt beziehungsweise, ist die Sache selbst.

Wer sich auf unserer Webseite die Sektion „Grundlagen“ anschaut, bekommt einen faszinierenden Einblick in die Welt des Islam. Die positive „Provokation“ der Islamischen Zeitung besteht darin, dass sie dies nicht im Rahmen einer ausländischen „Kultur“ oder einer politischen Ideologie tut, sondern einen existenziellen Lebensweg entwirft, der potenziell allen Menschen in dieser Zeit offen steht.

Das Interview führte Taner Beklen mit Herrn Sulaiman Wilms von der IZ.
Vielen Dank!

By |Samstag, 15 Oktober, 2011|News|0 Comments

Oft gestellte Fragen - hier die Antworten

Da uns viele Anfragen bezüglich der Zahnräder-Konferenz erreichen, wollen wir Ihnen folgend auf die oft gestellten Fragen antworten:

1. Sind Gruppenbewerbungen zugelassen?
Max. 2 Personen können Teil einer Gruppe sein und sich mit der gleichen Idee bewerben. Die Anmeldungen müssen dennoch einzeln erfolgen. Unter Anmerkungen sollte dies vermerkt werden.

2. Was ist mit Idee/Vision gemeint?
Ihr Thema kann eine Vision sein, genauso wie eine konkrete Idee zu einem bestimmten Thema. Sie können von einem bestehenden Projekt erzählen, eines, das in Arbeit ist, oder das Sie bald realisieren möchten. Sie können Probleme in der muslimischen Community in Deutschland thematisieren oder eine These aufstellen. Nochmals: Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

3. Nur vier Präsentationsfolien?
Ihr Bewerbungsthema sollte auf maximal vier Präsentationsfolien zusammengefasst vorgestellt werden (am besten mit Microsoft Powerpoint erstellen). Bedenken Sie: Die vier Folien sollen nur einen Eindruck dessen geben, was Sie später vortragen möchten, und werden hierfür in der Tagungsstätte ausgehängt. Ihre eigentliche Präsentation auf der Konferenz kann selbstverständlich individuell gestaltet werden und länger ausfallen.

Weitere Tipps: Die vier Folien können Notizen, Bilder oder auch ein kurzer Fließtext sein. Das ist Ihnen überlassen. Bedenken Sie: Ca. 100 Vorträge werden auf der Veranstaltung aushängen. Wie können Sie in kürzester Zeit das Wichtigste zu Ihrem Projekt vermitteln?

4. Eine andere Frage, die uns häufig gestellt wurde, ist, welcher islamischen Strömung wir angehören
Dass es sich bei “Zahnräder” um ein Netzwerk handelt, das von Muslimen gegründet wurde, bedeutet nicht, dass wir einer bestimmten islamischen Strömung angehören. Wie hier beschrieben, haben wir alle – mehr oder weniger zufällig – durch die Idee eines kreativen, engagierten Netzwerkes für Muslime zueinander gefunden, nicht aufgrund bestimmter religiöser Vorstellungen.

Wir wollen gemeinsam mit aktiven Muslimen in der Gesellschaft einen positiven Beitrag leisten, sie bereichern und durch die Zusammenarbeit auch den innerislamischen Dialog fördern. Wir wollen einander kennenlernen, fördern und motivieren. Einen positiven gesellschaftlichen Beitrag zu leisten gehört zu den Grundfesten jeder Strömung des Islams. Darin sind wir uns alle einig. Und das ist unsere Arbeitsgrundlage.

5. Wie kann man sich für das Impulsprojekt bewerben?
Für das Impulsprojekt bewirbt man sich ganz normal durch unser Bewerbungsformular. Bei der Frage, ob sich Impulsprojekt bewirbt, einfach “Ja” auswählen. Mehr Informationen zum Impulsprojekt gibt es hier.

By |Mittwoch, 14 September, 2011|News|0 Comments

Das BFmF e.V. stellt sich vor

Begegnungs- und Fortbildungszentrum muslimischer Frauen e.V.

Handle - und das Schicksal selbst beugt sich! ¹

Was ist das BFmF e.V. 2011? – Zentrale Anlaufstelle für MigrantInnen und Institutionen

Das Begegnungs- und Fortbildungszentrum muslimischer Frauen e.V. (BFmF e.V.) in Köln ist ein unabhängiger gemeinnütziger, eingetragener Verein, der vor 15 Jahren von muslimischen Frauen gegründet wurde und seitdem durch qualifizierte muslimische Frauen aus verschiedenen Herkunftsländern geleitet wird. Das BFmF e.V. ist heute eine bundesweit anerkannte zentrale Anlaufstelle sowohl für MigrantInnen aus aller Welt (über 40 verschiedene Herkunftsländer) als auch für öffentliche Institutionen (Behörden, Schulen, Kita, Beratungsstellen, …). Im Vordergrund der Arbeit stehen zum einen die Unterstützung einer erfolgreichen Partizipation an der deutschen Gesellschaft und zum anderen der interreligiöse sowie interkulturelle Dialog mit öffentlichen Institutionen. Dementsprechend umfassen die Aufgabenbereiche diverse Bildungs-, Beratungs-, Begegnungs- und Betreuungsangebote wie z.B. Integrationskurse (gefördert durch das BAMF) , Erziehungskurse und Seminare für Eltern, gesellschaftliche und religiöse Bildung, interreligiöse Dialogprojekte (u.a. gefördert durch das BMI), Fortbildungen für MultiplikatorInnen, Kinder- und Jugendbetreuung, Schuldner- und Ver-braucherinsolvenzberatung, Migrationsberatungsstelle für erwachsene Zuwanderer (MIB), usw. Insgesamt werden jährlich bis zu 10.000 Unterrichtsstunden durchgeführt.
Die Leistungen des BFmF e.V. wurden bereits mehrfach mit Preisen ausgezeichnet wie z.B. im Jahre 2002 vom damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau für vorbildliches Engagement bei der Integration von Zuwanderern.

BFmF-MitarbeiterInnen beim Besuch des NRW-Integrationsministers Herrn Schneider und der Staatssekretärin Frau Kaykin am 21.01.2011

Die vielfältigen Angebote sind verteilt auf eine Fläche von 1.800 qm und werden von 35 Festangestellten, 15 Minijobbern, 10 Honorarkräften sowie vielen EhrenamtlerInnen ausgeführt. Zusätzlich wird das Zentrum durch 220 Fördermitglieder unterstützt.

Interreligiöse Fortbildung einer Multiplikatorengruppe im BFmF

 

Was war dasBFmF e.V. 1996? – Kleine Selbsthilfeinitiative: Empowerment

1996 wurde die Selbsthilfeinitiative, das BFmF e.V. von deutschsprachigen muslimischen Frauen aus verschiedenen Herkunftsländern gegründet, um sich im Sinne des Empowerment gegenseitig austauschen, beraten und weiterbilden zu können. Somit bestand das Ziel zunächst darin, gemeinsam Lösungen für lebenspraktische Probleme muslimischer Frauen in der Diaspora zu finden. Im Vordergrund standen die Entfaltung einer selbstbewussten muslimischen Identität und die Förderung der autonomen Handlungsfähigkeit in Familie und Gesellschaft u.a. durch den Weg in Ausbildung und Beruf.
Die ersten Räumlichkeiten bestanden aus einer 200 qm großen 3-Zimmer-Wohnung, die durch Spenden und ehrenamtliche Bildungsangebote finanziert wurde.
Bereits 1999 wurden die Räumlichkeiten allerdings aufgrund der hohen Nachfrage und der Weiterentwicklung zu klein, so dass das Zentrum in die jetzigen Räumlichkeiten umzog und kontinuierlich die Aufgabenbereiche und Räumlichkeiten ausweitete.

Fazit: Eine Vision, gemeinsames Handeln!

Das BFmF konnte nur durch das haupt- und ehrenamtliche Engagement vieler muslimischer und nichtmuslimischer Unterstützer wachsen und sich weiter entwickeln, so dass der Ausspruch des Propheten (sav.) Grundlage der Arbeit des BFmF war und bleibt:

Die Gläubigen sind einander wie ein Mauerwerk, der eine hält den anderen fest.

Deutschkurs im BFmF

 

Kinderbereich am Tag der offenen Tür 01.07.2011

Weitere Informationen: www.bfmf-koeln.de

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¹ Ralph Waldo Emerson (1803-82)

By |Mittwoch, 14 September, 2011|News|0 Comments

Bewerbungsfrist für die Konferenz verlängert!

Sommer, Ramadan, Eid! Diese drei Gründe nannten viele InteressentInnen und wünschten sich eine Verlängerung der Bewerbungsfrist für die Konferenz 2011. Aufgrund der hohen Nachfrage haben wir uns entschlossen, diesem Wunsch nachzukommen: Um allen die Möglichkeit zu bieten sich bewerben zu können verlängern wir die Frist bis zum 15.9.2011. Schnell sein lohnt sich trotzdem: Bis zum 8.9.2011 bleibt es bei dem Teilnahmebetrag in Höhe von 75 €. Wer sich zwischen dem 9.-15.9.2011 bewirbt zahlt 80 €.

Den bisherigen Bewerbern geben wir bis zum 12. September Bescheid, ob ihre Bewerbung erfolgreich war. Die Bewerber, denen wir leider absagen mussten, können ihre Bewerbung selbstverständlich nachbessern und sich ein weiteres Mal bewerben.

Wir freuen uns über die hohe Nachfrage, sind gespannt auf die verschiedenen Themen und Ideen, die eingereicht worden sind, und voller Vorfreude darauf, Sie auf der Zahnräder Konferenz 2011 kennenlernen zu dürfen!

Ihr Zahnräder Konferenzteam 2011

By |Samstag, 3 September, 2011|News|0 Comments

„Muslime.tv füllt eine mediale Lücke“

Vielen muslimischen Internetnutzern in Deutschland ist muslime.tv bereits ein Begriff. Sie bietet aktiven und engagierten Muslimen, die in den Massenmedien zu wenig Beachtung finden, eine mediale Plattform an. Sie würdigt damit die Arbeit jener Menschen die einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten und gerade deswegen in das Rampenlicht gerückt werden sollen.

Eine zentrale Rolle bei Muslime.tv spielt Nuri Senay. Der 35 jährige Diplom-Übersetzer sah sich nach dem 11. September verpflichtet medial aktiv zu werden und gründete unter anderem 2010 muslime.tv. Dieses Projekt überzeugte viele Teilnehmer und wurde auf der Zahnräder Konferenz im letzten Jahr mit dem ersten Platz gekrönt. Seit dem ist fast ein Jahr verstrichen und wir wollten von Nuri Senay wissen, wie muslime.tv bis dato gewachsen und gedeiht ist.

Bei unserem Interview versichert uns Herr Senay, dass alles gut laufe. Er freut sich über die zwei durchgeführten WorkShocks in Köln und Hamburg. Auf einem so genannten WorkShock werden angehende VJs (Videojournalisten) auf einer zweitägigen Kompaktveranstaltung in die Interview- und Kameratechnik eingeschult. Bei weiteren Veranstaltungen sollen die WorkShock-Teilnehmer demnächst mit Videoprogrammen vertraut gemacht werden und Tipps erhalten, wie sie ein Videomaterial beispielsweise mit Effekten versehen können.
Bis zum Jahresende werden wir inschaallah in Süddeutschland und in der Hauptstadt noch zwei machen“ kündigt Senay an. „Der Aufbau eines überregionalen Netzwerks von Videojournalisten (VJs) gestaltet sich nicht so einfach, da viele Qualitäten und Kompetenzen in einer Person vereint sein müssen. Aber wir suchen weiter“, so Senay.

Vor allem über das durchgehend positive Feedback freut sich Nuri Senay besonders. So seien zum Beispiel die meisten Zuschauer überrascht, was es für Talente, Events und Einrichtungen innerhalb der muslimischen community gäbe. Ein Zuschauer bei Facebook kommentiert beispielsweise wie folgt: „Vielen Dank für diese ganze Arbeit, die uns einen Überblick von aktiven Muslimen gibt. Das alles ist ein ganz wertvolles Dokumentationsmaterial“. Senay erzählt uns, dass manche Zuschauer sogar versuchen würden, über ihn Kontakt mit den Interviewteilnehmern aufzunehmen. „Ich spiele gerne den Vermittler“, erklärt er uns.

Wie folgt hat uns Senay freundlicherweise auf folgende Fragen geantwortet:

Wie habt Ihr euch technisch weitergerüstet?
Ich habe meinen Rechner aufgerüstet, d.h. den Arbeitsspeicher erweitert. Für die Bearbeitung von HD Videos benötigt man einen schnellen Prozessor und viel RAM. Ferner habe ich mir ein neues Objektiv gekauft, welches mir mein Freund Maaged Mazyek, von sogesehen.tv, empfohlen hat. Ich habe mir Ersatz-Akkus und SD-Karten gekauft.

Was habt ihr für die Konferenz vor?
Da ich am 2. Oktober 2011 inschaallah 36 werde, traue ich mich nicht anzumelden. Vielleicht kann mich ja jemand überzeugen doch mitzumachen? Ich habe meine VJs motiviert daran teilzunehmen, unabhängig von muslime.tv.

Hat sich muslime.tv bei den Zuschauern mehr und mehr gefestigt?
Viele neue Besucher wundern sich, dass sie vorher nichts von muslime.tv gehört haben und abonnieren sofort die Videos. Ich denke, dass muslime.tv noch einen weiten Weg vor sich hat. Auf diesem Wege ist muslime.tv auf den support der muslimischen community angewiesen und natürlich auf Allahs Unterstützung.

Findet es sukzessiv Zuspruch?
Der Zuspruch war von Anfang an da, weil muslime.tv eine Lücke füllt, nämlich das Porträtieren von Muslimen, die in dieser Gesellschaft partizipieren und tolle Arbeit leisten. Ich denke, dass dieses Konzept auf beiden Seiten Zuspruch finden wird, d.h. auch bei der Mehrheitsgesellschaft. Wir werden inschaallah bald zwei weitere WorkShocks anbieten.

Wir würden uns über die Teilnahme Herrn Senays an der diesjährigen Konferenz sehr freuen. Auch bei Zahnräder hat sich nämlich viel getan. Das Netzwerk ist nicht mehr nur für „junge“, sondern für alle Muslime eine Plattform. Doch wir fragen uns, ist 36 denn überhaupt alt?

Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg beim Filmen!

By |Donnerstag, 25 August, 2011|News|0 Comments