Am Dienstag hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bekannt gegeben, dass das neue Avicenna-Studienwerk in den Kreis der vom BMBF unterstützten Begabtenförderungswerke aufgenommen wird. Damit wird neben den drei bisher bestehenden konfessionell ausgerichteten Studienwerken ein viertes, islamisches, etabliert. „Dieser Schritt erkennt die Bedeutung von engagierten Muslimen für die Gesellschaft an und würdigt sowohl die Arbeit des Zahnräder-Netzwerks als auch das gesellschaftliche Engagement der Social Entrepreneurs, die sich im Zahnräder-Netzwerk zusammengefunden haben“, so der stellv. Vorsitze von Zahnräder e.V., Abdulkadir Topal. „Wir freuen uns, dass das Zahnräder-Netzwerk in die Mitgliederversammlung des Avicenna-Studienwerks gewählt wurde und werden unseren Beitrag zur akademischen Exzellenz der Muslime in Deutschland leisten.“

Das Avicenna-Studienwerk beabsichtigt, zum Wintersemester 2014/2015 mit der Förderung zu beginnen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung wird die vom Studienwerk vergebenen Stipendien finanzieren und plant, hierfür in den kommenden vier Jahren rund sieben Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Muslimische Studierende an deutschen Hochschulen können – ebenso wie die Stipendiatinnen und Stipendiaten der übrigen Begabtenförderungswerke – mit einem einkommensabhängigen Grundstipendium von bis zu 670 Euro im Monat und einem zusätzlichen Büchergeld gefördert werden. Promovierende erhalten pro Monat 1050 Euro. Neben überdurchschnittlichen Leistungen zählt bei der Bewerbung auch gesellschaftliches Engagement.

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Mehr Informationen auf http://www.avicenna-studienwerk.de/