1) Wo habt ihr gestartet und wo seid ihr heute?
Wir haben unser Projekt im Juni 2009 gestartet. Durch eine Anzeige auf Myummah.de haben wir uns zusammengefunden und durch Online-Konferenzen die erste Ausgabe erstellt. Damals noch unter „Muslim- The Next Generation. Die Ausgabe erschien online und bekam gutes Feedback. Nach der erfolgreichen Teilnahme bei Zahnräder, organisierten wir uns neu. Wir warben neue Leute an und es folgte eine Namensänderung mit Corporate Identity. Heute haben wir bereits 8 Ausgaben veröffentlicht, darunter 6 unter dem Namen CUBE MAG. Wir haben medial bereits für Aufsehen gesorgt und fanden u.a. Erwähnung bei Fokus-Online, islam.de und Migazin.

2) Welchen Mehrwert hattet ihr durch die Teilnahme an der Konferenz?
Zum einen haben wir auf der Konferenz gutes Feedback zum Projekt bekommen und so die Motivation weiter zu machen. Wir konnten sehr wertvolle Kontakte dort aufbauen und mit dem Preisgeld den nächsten Druck gewährleisten, den wir zuvor aus eigener Tasche zahlen mussten.

3) Wo seht ihr euch in 5 Jahren?
Wir hoffen durch unsere Arbeit kontinuierlich unseren Bekanntheitsgrad zu steigern. Außerdem möchten wir in den kommenden Jahren unsere Auflage (momentan bei 2.500) erhöhen und unsere Leser mit Sonderausgaben beliefern. Am wichtigsten ist uns jedoch über den Kreis der muslimischen Community hinaus zu gehen und zusammen mit renommierten Zeitschriften und Zeitungen in „herkömmlichen“ Läden verkauft zu werden und so unseren Leserkreis zu vergrößern.

4) Was sind eure Erfolgsfaktoren?
Immer 100% geben. – Das mag für die meisten selbstverständlich klingen, aber sich daran zu halten ist bei ehrenamtlichen Projekten immer recht schwer. Unsere positive Resonanz für Cube Mag rührt u.a. auch daher, dass wir sehr auf Qualität setzen und bereit sind uns hin und wieder auf höhere Kosten einzulassen. Das hat sich definitiv bezahlt gemacht.

5) Was bewegt euch?
Vieles bewegt uns. Dinge, die den Alltag eines muslimischen Jugendlichen prägen, Dinge die uns auf das Leben vorbereiten sollen, Dinge, die die Medien vermitteln und Dinge die uns religiös ausmachen. Das bewegt aber nicht nur uns, sondern auch unsere Leserschaft. Das verarbeiten wir in unseren Texten und schaffen so ein Fenster in die Lebenswelt muslimischer Jugendlicher.

cube mag