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Zahnräder Konferenz 2018 – Rückblick

Wir blicken auf ein ereignisvolles Jahr 2018 zurück, in der das Thema Nachhaltigkeit die Zielgröße in der Gestaltung unserer Netzwerkarbeit darstellte.

Vom 14.-16.09.2018 fand die diesjährige Zahnräder Konferenz statt, die nun schon seit 2010 fast regelmäßig den jährlichen Höhepunkt der Zahnräder Arbeit darstellt. Unter dem Motto „Zahnräder meets #17Ziele“ haben wir dieses Jahr in Kooperation mit dem Projekt #17Ziele von Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) uns mit den „Sustainable Development Goals“ (SDGs) der Vereinten Nationen auseinandergesetzt und so ein Bewusstsein für die Komplexität von Nachhaltigkeit entwickelt.

Auch die Zahnräder Arbeit konstituiert auf dem Prinzip des nachhaltigen Unternehmertums, wodurch wirtschaftliche Chancen und Geschäftsmodelle mit Zukunft für globale Herausforderungen entstehen sollen und dabei sowohl gesamtgesellschaftliches als auch innenmuslimisches Zusammenleben bereichern sollen.

Die 17 SDGs mit 169 Unterzielen ersetzten die „Millenium Development Goals“ (MDGs), die von 2000 bis 2015 als Maxime der globalen Verantwortungsgemeinschaft wirkten.[1] Stellt der Übergang von den SDGs zu den MDGs lediglich eine Wortklauberei dar oder wirkte er auch inhaltlich und operational?

Der Nachhaltigkeitsexperte Professor Stefan Schaltegger sieht starke parallelen zwischen dem alten und dem neuen Konzept: Viele der MDGs sind auch in den SDGs erhalten. Manche Themen wurden zusammengefasst und manch andere wurden aufgesplittert, sind spezifischer geworden und haben dadurch eine Operationalisierung erfahren. „Themen wie beispielsweise Armut und Hunger waren Ziel Nr. 1 bei den MDGs und sind jetzt aufgesplittet worden in Ziel Nr. 1 und Ziel Nr. 2 bei den SDGs, wobei bei Ziel Nr. 2 dann nicht nur Hunger steht, sondern auch „Food Security“ und „Improve Nutrition and Promote Sustainable Agriculture“. Und es kommen neue Ziele dazu, wie beispielsweise „Ensure Access to affordable, reliable sustainable and modern Energy”.

Insgesamt ist eine Restrukturierung der ehemaligen Ziele erfolgt. Ein ganz wesentlicher Unterschied ist, dass mit den SDGs jetzt auch die Industrie- und OECD-Staaten Teil der Entwicklungsziele sind, also auf eine gewisse Art jeder Staat ein Entwicklungsland ist.

 

Als Teil der Agenda haben wir muslimische Deutsche uns mit folgenden 6 Unterpunkten der Agenda näher auseinandergesetzt und eigene Projektideen zur nachhaltigen Lösung gesellschaftlicher Probleme entwickelt:

#4 Hochwertige Bildung – Inklusive, gerechte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten des lebenslangen Lernens für alle fördern

#5 Geschlechter-Gleichheit – Geschlechtergerechtigkeit und Selbstbestimmung für alle Frauen und Mädchen erreichen

#10 Weniger Ungleichheiten – Ungleichheit innerhalb von und zwischen Staaten verringern

#11 Nachhaltige Städte und Gemeinden – Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig machen

#12 Nachhaltiger Konsum und Produktion – Für nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sorgen

#16 Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen – Friedliche und inklusive Gesellschaften im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und effektive, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen

 

Nachdem wir am Freitag ein kleines Kennenlernen unter den fast 100 Konferenz-TeilnehmerInnen hatten, bekamen wir im Anschluss ein Impulsvortrags von Engagement Global über die #17Ziele vorgetragen. Den Abend ließen wir mit einer inspirierenden Geschäftsidee von Ahmed Amarouch, dem Co-Gründer von Sharewater ausklingen. Sein Unternehmen verkauft natriumarmes Quellwasser, verpackt in ökologisch vorteilhafter Verpackung aus FSC zertifizierten Papierkarton. Die Erlöse werden in Wasserprojekte investiert, um Menschen in Entwicklungsländern den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen. Die Käufer können anhand eines QR-Codes auf der Verpackung den Projektfortschritt mitverfolgen und sind somit im Geschehen sowohl finanziell, als auch als Zuschauer involviert. Unterstützt wird sein Projekt von der University of Oxford.

 

Am Samstag bekamen wir eine Einführung in die Design Thinking Methode.

Mit der renommierten Innovationsberaterin Mela Chu und ihrem Team von Blckswn arbeiteten wir anhand der Design Thinking Methode kreativ und interaktiv Lösungen für die #17Ziele heraus.

Dabei lernten wir die fünf Phasen im Design Thinking Prozess kennen:

  • Verstehen: Wir beginnen damit, den Nutzer und Kunden zu erkennen und die Problemstellung bzw. seine Bedürfnisse zu verstehen und die Rahmenbedingungen der Ausgangsfrage zu erörtern.
  • Beobachten: Hier bauen wir Empathie zum Nutzer/Kunden auf und kommen in direktem Kontakt zu ihm. Dazu können z.B. Interviews geführt werden, Personas und Costumer-Journey-Mappings erstellt werden
  • Idee finden: In dieser Phase finden wir Lösungsiden für die hypothetischen Probleme und Bedürfnisse des Nutzer/Kunden (Persona). Wir verwenden verschiedene Kreativitätstechniken, um unsere Kreativität zu erhöhen und möglichst viele Ideen zu generieren.
  • Machen: Jetzt setzen wir unsere Ideen um und kommen ins Handeln, wir bauen einen Prototypen. Wir denken mit den Händen. Ein Prototyp ist unser visualisiertes Konzept, um unsere Annahmen un der nächsten Phase zu hinterfragen und zu validieren.
  • Testen: In dieser Phase bekommen wir wichtige Lernerfahrungen durch Feedback unserer Nutzer/ Kunden, indem wir unseren Prototypen testen. Die Ergebnisse geben uns die Entscheidungsgrundlage für die nächste Iteration, die nächsten Schritte.

Im Plenum stellten wir uns unsere Projektideen im Rahmen eines Speed-Pitching Sessions gegenseitig vor, um danach mittels eines Online-Evaluationsbogens Verbesserungsvorschläge für den letzten Schliff zu geben. Um einige Projektideen zu benennen:

1) Die App „amal“ soll dem Ehepartner, der sich alleinig mit der Hausarbeit beschäftigt und bisher unbezahlter und dennoch körperlich belastender und zeitintensiver Arbeit hingab die Möglichkeit bieten, mittels eines Punktesystems den Wert der Arbeit zu quantifizieren, um eine Ausgleichszahlung zu ermöglichen.

2) Das „Women of the World“ Festival soll öffentlich unterrepräsentierten Frauen im Kunstsektor, aus unter anderem marginalisierten Bevölkerungsgruppen die Möglichkeit geben, ihren fruchtbaren Hintergrund in den Vordergrund zu Rücken und im Bereich der Literatur, Mode, Fotografie, Handwerk, Schauspiel, Tanz zum Vorschein zu treten.

3) Die App „TransFAIRence“ soll ArbeiterInnen aus den sogenannten Entwicklungsländern die Möglichkeit geben, ihre Arbeitsbedingungen zu bewerten, und Label zu skandalisieren, um in der Produktionskette für mehr Transparenz zu sorgen und den Käufer zu einem bewussteren Einkauf zu lenken.

4) Auch eine neue Stadt namens „Neubadwildbad“ wurde konzipiert, um aufzuzeigen, dass Werte der Ökonomie, Ökologie, Stadtinfrastruktur trotz gegebener Zielkonflikte gemeinsam harmonisieren können.

5) Eine App soll PKW FahrerInnen dazu motivieren, zu alternativen Transportmöglichkeiten zuzugreifen. Öffentliche Verkehrsmittel, spontane Fahrgemeinschaften, und Leihfahrräder sollen unter dieser App subsummiert werden.

6) Bildung erscheint als signifikantester Vehikel, um nachhaltige Veränderungen zu ermöglichen. Projekte, wie „school gardening“, Nachhaltigkeitsvideos von „öko-fresh“, Interreligiöser Unterricht, eine Medienplattform für LehrerInnen zu interdisziplinären Themen, wie globaler Frieden, Umgang mit Medien, sollen den SchülerInnen einen allumfassenderen Blick über den Tellerrand ganz im Sinne des Humboldschen Bildungsanspruches ermöglichen.

Nach dem anstrengenden, aber ertragreichen Gedankenwirbel ließen wir uns am Abend von

Salem El-Mogaddedi und Gernot Würtenberger, die Gründer von Conflict Food, inspirieren.

Conflicfood ist eine Emergenz aus Unternehmertum und sozialem Engagement. Nachdem Salem und Gernot 2015 einen Einblick in ein NGO Projekt in Afghanistan bekamen, sind sie auf tatkräftige Frauen gestoßen, die das kostbarste Gewürz Safran anbauten und vertrieben. So kostbar das Gewürz auch ist, umso wertvoller waren die Geschichten dieser Frauen, die inmitten eines konfligierenden Landes auf ihren eigenen Beinen standen und die Erkenntniss, dass Krisenländer mehr Land als nur Krise sind. Ziel war es also, landesspezifische Lebensmittel für Absatzmärkte zu öffnen, das Essen als Medium nutzen, um Geschichten über das Land und die Leute zu vermitteln fairen und nachhaltigen Anbau zu fördern und teilweise Geld in Bildungsprojekte rückzufinanzieren. Erkenntnisreich war vor allem das Zitat von Salem: „Konsum evoziert Konflikte. Konsum ist immer politisch und hat immense, teils katastrophale Auswirkungen auf Menschen.“

Auf die Frage, wieso die Produkte teuerer sind, als herkömmliche Produkte aus dem Discounter, antwortet Salem treffsicher: „Die Frage ist nicht, warum ist euer Produkt so teuer, sondern warum sind andere so billig. Die Differenz geht nämlich auf Kosten von ArbeiterInnen und Umwelt.“

Doch was lernen wir organisatorisch aus diesem Projekt? Ein soziales Unternehmertun zu etablieren braucht einen langen Atem. Beispielsweise entstehen in Myanmar durch das Klimaphänomen El Niño niederschlagsarme Küstenregionen und Dürren[2], wodurch die Ernte mal ganz ausfallen kann. Sowohl die Finanzierung, als auch der Kontakt, in diesem Fall mit transnationalen Krisenregionen, Sprachbarriere, Etablierung auf dem autochthon konventionellen Markt sind Prozesse, die starke Überzeugungsarbeit benötigen und auch mal scheitern können.

Nach all dem reichhaltigen Input kam am Samstagabend unter den TeilnehmerInnen eine spannende Diskussion auf: Wieso betrachten wir SDGs und Islam wie zwei antagonistische Zielfunktionen? Sind die SDGs nicht inhärenter Bestandteil des islamischen Lebenskonzepts? Legen der Quran, die Sunnah und die islamische Denktradition Grundbausteine für ein nachhaltiges Leben?

Die TeilnehmerInnen waren sich vollends einig: selbstverständlich! Die Spiritualität ist auch Treiber für Innovation und nachhaltige Entwicklung innerhalb des Netzwerks und verbindet fast alle Zahnräder miteinander. Um die islamische Perspektive auf den Nachhaltigkeitsbegriff zu erläutern, müssen wir zunächst einmal den Begriff „Sustainable Development“ aufdecken: „Das Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung hat eine Entwicklung zum Ziel, die ökologisch verträglich, sozial gerecht und wirtschaftlich leistungsfähig ist“[3]

Der islamische Theologe und Mystiker Imam Al- Ghazali (1058-1111) war nach Anas Mustafa Zarqa (1980) der erste muslimische Gelehrte, der ein Konzept des individuellen Wohlstands und sozialen Gemeinwohls aufstellte und dabei Indikatoren festlegte, wie Religion (din), Seele (nafs), iIntellekt (aql), Familie und Nachkommenschaft (nasl) and Eigentum (mal).[4]

Wie diese Indikatoren im islamischen Sinne bereichert werden, können wir dem Koran und der Sunnah (Lebenspraxis des Propheten (Friede und Segen seien auf Ihm)) entnehmen:

Schon der erste Vers, der dem Propheten Muhammad (Friede und Segen seien auf Ihm) herabgesandt wurde, ist an den SDGs andockbar:

SDG #4 Hochwertige Bildung: Im ersten Koranvers „Lies im Namen deines Herrn, Der erschaffen hat“ (96:1) ruft Er swt. zur Bildung und zum Erkenntnisgewinn auf.

Im Koran wird den Menschen befohlen, zu lernen und nachzuforschen:  „… und wenn ihr es nicht wisst, so fragt diejenigen, die wissen.“ (21:7)

Und letztlich stellt er Wissenden und Nichtwissenden gegenüber und ruft dadurch zum Wissenserwerb auf: „Können denn diejenigen, die wissen und die nicht wissen, einander gleich sein?“ (39:9)

In einem Hadith gleicht der Aufruf sogar einer Verpflichtung: „Der Erwerb von Wissen(schaft) ist Pflicht für jede Muslimin und jeden Muslim“ (Ibn Madscha, al-Muqaddima, 17)

SDG #16 Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen: Der Prophet (Friede und Segen seien auf Ihm) wurde für die Rechtleitung der Menschen, für die Etablierung einer sicheren und kohärenten Gesellschaft gesandt, daher nannten ihn die Mekkaner „Muhammed’ul-Emin“, der „vertrauenswürdige Mohammed“. Auch folgende Koranverse positionieren sich für ein friedliches Zusammenleben: „Wenn jemand einen Menschen tötet, so ist es, als habe er die ganze Menschheit getötet! Und wer einem Menschen das Leben rettet, so ist es, als habe er die ganze Menschheit gerettet!“ (5:32)

SDG #5 Geschlechtergleichstellung: Die Wertigkeit des Menschen bei Gott hängt nicht vom Geschlecht, sonder von den rechten Taten ab: „O ihr Menschen, Wir haben euch ja von einem männlichen und einem weiblichen Wesen erschaffen, und Wir haben euch zu Völkern und Stämmen gemacht, damit ihr einander kennenlernt. Gewiß, der Geehrteste von euch bei Allah ist der Gottesfürchtigste von euch. Gewiß, Allah ist Allwissend und Allkundig.“ (49:13)

SDG #10 Weniger Ungleichheiten: Das islamische Wirtschaftssystem, sowie ökonomische Verpflichtungen an das Individuum im Islam sollen finanzielle Ungleichheiten eliminieren.

Das islamische Banking baut auf folgenden Prinzipien auf:

„„Riba“, „Gharar“ und „Maysir“ heißen die größten Sünden, Zins, Spekulation und Glücksspiel. Das Zinsverbot ist die populärste Idee. Dass Geld aus sich heraus wächst, ohne dass eine Ware gehandelt wird, schien dem Propheten frevelhaft. Einem Hauskäufer etwa leiht eine Islambank daher nicht die benötigten Mittel, vielmehr erwirbt sie selbst das Haus und veräußert es zu einem höheren Preis zurück an den Kunden.“[5]

„Und auch auf Investitionen in Unternehmen, die nicht mit den ethischen Grundsätzen des Islam vereinbar sind, soll verzichtet werden. Dazu gehören hoch verschuldete Unternehmen sowie solche, die u. a. in Bereichen wie der Rüstungs-, Tabak-, Porno- oder Alkoholindustrie sowie in der Verarbeitung von Schweinefleisch und dem Handel damit tätig sind.“[6]

Dieses wartebasiertes Wirtschaftssystem trägt zu einer Kohärenz zwischen Wirtschaft und Gesellschaft bei, sodass Ungleichheit nicht als ökonomischer Nebeneffekt enthumanisiert, sondern zur Stärkung der Gesellschaft aktiv eliminiert werden soll.

Die islamische Finanzierung trägt aufgrund der Risikominderung zur Finanzstabilität bei und ermöglicht eine solide Beziehung zwischen dem Finanzsektor und der Realwirtschaft, wodurch Innovationspotentiale erwachsen und Nachhaltigkeit in der Entwicklung gefördert wird.

Zu den fünf Säulen des Islam gehört des Weiteres die Almosengabe (zakat), wodurch ein Umverteilungsmechanismus etabliert wird. Geboten werden zudem freiwillige Spenden, wie infaq, shadaqah, hibah und hadiah.

SDG #12 Nachhaltiger Konsum und Produktion – Die bescheidene Lebensweise des Propheten (Friede und Segen seien auf Ihm) zeigte sich in seinem wenigen Essen, sodass er seinen Magen nicht überfüllte, seinen wenigen Klamotten und darin, dass er seinen Gegenständen Namen zuwies und sie sorgfältig pflegte. Nach dem Tod des Propheten (Friede und Segen seien auf Ihm) wurde seine Frau Aisha (a.s.) zum Gastmahl eingeladen, wobei ein paar Gerichte auf dem Tisch serviert wurden. Sie brach in Tränen aus, weil der Prophet zu seiner Lebenszeit nie eine solch reichhaltige Auswahl hatte. Dies ist ein weiterer Beweis dafür, dass er nicht verschwenderisch und übermütig mit den Gaben Gottes umging. Und vor allem dafür, dass er die Besitztümer nicht lediglich als Eigentum, sondern als Gaben Gottes verstand.

„Im Koran wird in 23 Versen ((Sure Bakara, 2:57, 172, 267; Sure Nisâ 4:160; Sure Mâida, 5:4-5, 87; Sure Arâf, 7:32, 157, 160; Sure Anfâl, 8:26; Sure Yunûs, 10:93; Sure Nahl, 16:72; Sure Isrâ, 17:70, Sure Tâhâ, 20:81; Sure Mu’minûn, 23:51; Sure Nûr, 24:26; Sure Gâfir, 40:64; Sure Dschâsiya, 45:16; Sure Ahkâf, 45:20)) darauf hingewiesen, dass  Lebensmittel „tayyib“ (sauber) und in fünf weiteren Versen, dass sie „halal und tayyib“ ((Sure Bakara, 2:168; Sure Mâida, 5:88; Sure Anfâl, 8:69; Sure Nahl, 16:114,116)) sein sollen. (…) Halal (erlaubtes) und sauberes Konsumverhalten zu zeigen wird von den Propheten ((Sure Mu’minûn, 23:51)), den Muslimen ((Sure Bakara, 2:172)), aber auch von Nichtmuslimen ((Sure Bakara, 2:168)) verlangt.“[7]

Dieses Gebot tangiert sowohl die Gesundheit des Menschen, als auch die, des Tieres während der Tierhaltung.

Zusammenfassend wurden viele islamische Fundamente gefunden, die die SDGs auch aus spiritueller Sicht bestärken.

Am nächsten Tag fand ein fast marathonartiges Projekt Hackathon statt. Bereits bestehende Projekte, nicht zu Ende gedachte Projektideen und Projekte in der Gründungsphase wurden von den GründerInnen in kleinen Arbeitsgruppen vorgestellt, bevor sie auf den Markt gebracht werden. Von humanitären Fundraising Projekten, wie bei Islamic Relief, gesellschaftspolitischem Engagement, wie bei Wow. e.V. bis islamischen Kinderspielzeugen, wie bei Dahab Handmade wurde ein vielseitiges Spektrum abgedeckt. TeilnehmerInnen aus unterschiedlichsten akademischen und beruflichen Richtungen unterstützten den Vollendungsprozess mit ihrer ganz eigenen Expertise.

Wie heißt es immer so schön- nach dem Zahnräder Treffen heißt vor dem Zahnräder Treffen. Dementsprechend wurde das intensive Wochenende mit einer „Meet Zahnräder“ Session beendet, bei der wir ganz persönliche Eindrücke über die Zahnräder Arbeit sowohl vom Organisations-Team des diesjährigen Jahresmeetings, als auch vom Vorstand bekamen und zum Mitwirken angespornt wurden. Aus der Netzwerkzusammenarbeit entstandene Freundschaften mit Persönlichkeiten, ihre Inspirationen, Fähigkeiten, die durch Verantwortungen in der Gruppe entwickelt wurden, die Symbiose aus islamischer und autochthoner Wertebasis anhand des Grundgesetzes und die Funktion als sozialer Inkubator zeichneten die Zahnräderarbeit maßgeblich aus.

Den TeilnehmerInnen wurde zudem die Ehre zuteil, die GründerInnen des Netzwerks, Ali Arslan und Kübra Gümüsay anzutreffen und eine organisationstheoretische Perspektive auf die SDGs zu bekommen. Die SDGs zeichnen sich nach Ali Aslan Gümüsay dadurch aus, dass sie multijuristiktional und ganzheitlich sind, sodass der gesamte Globus zur Verantwortungsgemeinschaft gemacht wird. Zur Lösung der SDGs brauche man ineinander wirkende Ansätze, die sowohl top dow, als auch bottom up wirken, also von der lokalen Ebene, bis hin zum transnationalen Global Governance. Da die Grenzen mit der wachsenden Globalisierung auch in den Organisationen fluider werden, müssen Organisationstheorien und diesen inhärente Werte neu gedacht werden: „Denkt eure Projekte so, dass sie andockbar sind. Sie müssen Synapsen haben, um globale Probleme zunächst einmal lokal angehen zu können“

Ein weiteres Zahnräder Jahrestreffen wurde somit mit Erfolg gemeistert und hinterließ spannende, unvollständige Gedanken, die über das Treffen hinaus unseren Veränderungsdrang, unser Bewusstsein und unsere Verantwortung gegenüber unserer Umwelt verschärfen werden.

[1] https://www.umweltdialog.de/de/politik/UN-Entwicklungsziele/2018/Aus-MDGs-werden-die-SDGs-Alter-Wein-in-neuen-Schlaeuchen.php

[2] Odenwald, Michael: „El Niño und La Niña: Das sind die zerstörerischen Folgen“ https://weather.com/de-DE/wissen/wetterlexikon/news/el-nino-und-la-nina-das-sind-die-dramatischen-folgen (abgerufen am 20.12.2018)

[3] Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit: „Nachhaltigkeit als Integrationsaufgabe“ https://www.bmu.de/themen/nachhaltigkeit-internationales/nachhaltige-entwicklung/strategie-und-umsetzung/praktizierte-nachhaltigkeit/ (abgerufen am 20.12.2018)

[4] Dariah, Salleh, shafiai: „A New Approach for Sustainable Development Goals in Islamic Perspective“ https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1877042816300611  (abgerufen am 28.12.2018)

[5] https://www.welt.de/politik/ausland/article147700368/Allahs-gescheiterte-Banker.html

[6] https://www.kt-bank.de/islamic-banking/hintergrund/

[7] http://www.islamiq.de/2013/09/30/lebensmittel-halal-und-tayyib/

 

By |Mittwoch, 23 Januar, 2019|News, Veranstaltungen|0 Comments

Zahnräder meets #17Ziele – Jetzt anmelden!

Ab sofort könnt ihr euch für das Zahnräder Event „Zahnräder meets #17Ziele“ anmelden. Vom 14.09-16.09.2018 treffen wir uns in Bad Wildbad. Anmeldefrist bis 30.07.18. Jetzt Tickets sichern!

 

 

 

 

 

 

Meet and Greet mit dem Vorstand: Zahnräder X Hessen läutet das Jahr mit einer Veranstaltung ein

Was steht uns im neuen Vereinsjahr bevor? Welche Änderungen will der neue Vorstand in Angriff nehmen und welche Ziele sollen verfolgt werden? Bei einem Meet and Greet mit dem Vorstand hatten die Gäste und Mitglieder des Zahnräder X Teams in Hessen Gelegenheit den neuen Vorstandsvorsitzenden diese und viele andere Fragen zu stellen.

Zahnräder X Hessen hat sich mit den neuen Vorstandsmitgliedern, Zeynep Alraqeb und Tugba Uzak, in Frankfurt am Main zu Beginn des Jahres getroffen. Unter den insgesamt 20 Teilnehmern, u.a. aus Berlin, Stuttgart, Mainz und Saarbrücken, war auch Ibrahim Kahraman (ehemals Vorstandsvorsitzender 14/15) anwesend. Gemeinsam mit dem Vorstand diskutierten die Teilnehmer einige brennende Fragen: Was ist das Zahnräder Netzwerk? Was zeichnet es aus? Wie erreicht es seine gemeinwohlorientieren Ziele für die Zukunft? Was hat man in der Vergangenheit erreicht?

Das Zahnräder-Netzwerk ist eine neutrale, unabhängige Networking-Plattform von Muslimen für Muslime. Die Mitglieder und Alumni aus den unterschiedlichsten Fachbereichen und Branchen bereichern mit ihrem Know-How das Programm. So wurden bereits in der Vergangenheit viele wertvolle Projekte ins Leben gerufen und jährlich deutschlandweite Konferenzen zu sozialen Projekten organsiert. Das Empowering von innovativen Themen und Social Entrepreneurship steht dabei im Vordergrund. Dieses Jahr startet eine Kooperation mit Engagement Global, gefördert  vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Die gemeinsamen Ziele für die Jahre bis 2030,  wie z.B. „Bekämpfung der Armut/Hungersnöte“, „Gewährung von hochwertiger Bildung“, „Zugang zu Energie verbessern“ oder „Bekämpfung des Klimawandels“, wurden in einem 17-Punkte-Programm zusammengefasst. Dieses Jahr steht bei dem Zahnräder Netzwerk das Thema Nachhaltigkeit im Vordergrund. Dank der Förderungen und Kooperationen wird das Netzwerk hoffentlich wichtige Meilensteine setzen und das Thema im Kontext muslimischen Engagements positionieren.

Was hat das Netzwerk denn in der Vergangenheit geleistet?

Die Projekte wurden und werden grundsätzlich mit Mentoring und finanziellen Mitteln gefördert.  Durch die Unterstützung des Netzwerks an NourEnergy konnte das Budget für den Bau eines Waisenhaus in Afghanistan vollendet werden. Auch die Arbeit mit Defislam und Süßwasser e.V. gehören zu vergangenen Errungenschaften. Doch auch Konferenzen wie z.B. von vor zwei Jahren zur Flüchtlingsthematik fanden statt. Die Konferenzidee wird weiterhin ausgeführt, allerdings zukünftig öfter und lokaler.

Im kommenden Herbst 2018 soll es schon die nächste deutschlandweite Zahnräder Netzwerk Konferenz geben. So, stay tuned.

Interview Said – Von Toleranz und Engagement

 

Im Dezember letzten Jahres haben wir zur Wahlurne gebeten und einen neuen Vorstand gewählt. Mit dem Vorstandswechsel geht eine aufregende Zeit für die bisherigen Vorsitzenden zu Ende. In ihrer Amtszeit ist viel geschehen, sie sind an persönliche und an die Grenzen des Netzwerkes gestoßen. Wir haben unserem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden, Said, in einem Gespräch auf den Zahn gefühlt wie seine bisherige Zeit bei den Zahnrädern war. Aber lest selbst…

 

ZRN: Du hast eine aufregende, aber auch spannende Zeit bei dem Zahnräder Netzwerk hinter dich gebracht. Wenn du auf die vergangene Zeit zurück blickst, was hat dich damals dazu bewegt den Posten als Vorstandsvorsitzender zu übernehmen?

SAID: Bevor ich in den Vorstand gewählt wurde, hatte ich mich bereits drei Jahre lang in leitender Funktion engagiert. In dieser Zeit habe ich mich, anders als in meinem Studium, persönlich weiterentwickeln können. Mit der Übernahme des Vorstandspostens von den Gründern, habe ich eine Chance gesehen dem Netzwerk etwas zurückzugeben.

 

ZRN: Du hast von den Gründern ein besonderes Erbe bekommen. Mit welchen Zielen bis du das Amt angetreten? Was wolltest du anders machen als bisher?

SAID: In den ersten Jahren hatte ich das Ziel die bisherigen Aktivitäten mit der Bundeskonferenz im Fokus weiter fortzuführen. In den letzten Jahren jedoch hat mich das Vorhaben motiviert das Netzwerk neu aufzustellen, in dem wir noch genauer unsere gesellschaftliche Wirkung definieren.

 

ZRN: Du sprichst die gesellschaftliche Wirkung des Netzwerkes an. Die Zahnräder haben in den letzten Jahren viel bewegen können. Dies war unter anderem möglich, da das Netzwerk bestimmte Ideale und Vorstellungen in der Gesellschaft angesprochen hat. Welches persönliche Ideal hast du während deiner Zeit im Netzwerk verfolgt?

SAID: Das Zahnräder Netzwerk ist ein Verein, der alleine durch ehrenamtliches Engagement am Leben gehalten wird. Die vielen Engagierten opfern viel Zeit und Mühe und bilden eine sehr verbundene Gemeinschaft. Diese Gemeinschaft aufrechtzuerhalten war mir immer eine Messlatte.

 

ZRN: Worauf bist du besonders stolz?

SAID: Mich hat die gelebte Toleranz unter den Zahnrädern beeindruckt. Jeder von uns lebt und praktiziert unterschiedliche Glaubensansätze, und wir haben uns stets gegenseitig Räume zugestanden dies zu machen. Diese Toleranz und Vielfalt ist in vielen Aspekten inspirierend.

 

ZRN: Als Vorstandsvorsitzender steht man auch vielen Hürden gegenüber, die man bewältigen muss. Was konntest du in deiner Amtszeit nicht erreichen?

SAID: Der Verein hat viele Potentiale, die noch nicht zur vollen Entfaltung gekommen sind. Eine jüngere Idee von mir war es einen virtuellen Engagement-Atlas zu erstellen, der das Engagement von Muslimen noch sicherbarer gemacht hätte. Viele Mitbürger, gleich ob Muslime oder Nicht-Muslime, könnten dann auf einen Blick sehen wo und wie sich Muslime in ihrer Stadt engagieren.

 

ZRN: Wir haben vorhin über Hürden gesprochen – an welchen Entscheidungen, die du treffen musstest, zweifelst du bis heute?

SAID: Meine selbstkritischer Ansatz lässt mich auf viele vergangene Situation zurückblicke und mich selbst hinterfragen. Ich habe viel Erfahrung in einer Führungsposition gewonnen und wäre rückblickend gern mutiger gewesen mir meine eigenen Grenzen einzugestehen und andere um Unterstützung zu bitten.

 

ZRN: Du sprichst hier einen wichtigen Punkt der persönlichen Entwicklung an. Was hast du in deiner Zeit als Vorstandsvorsitzender noch dazu gelernt?

SAID: Zahnräder verbindet auch viele Muslime, die eine Idee haben und etwas starten wollen. Dieser unternehmerische Geist hat mich inspiriert und lässt mich noch von größeren persönlichen Zielen träumen. Ich habe gesehen wie andere mit ihrem Vorhaben gescheitert sind, aber trotzdem noch die Kurve bekommen haben. Ich finde es wichtig, dass man bei all dem Ernst des Lebens auch über sich und das eigene Scheitern lachen kann. Das habe ich gelernt und habe keine Angst mehr groß zu träumen, weil es mal schief gehen könnte.

 

ZRN: Welche Lehre hast du für dein persönliches Leben gezogen?

SAID: Wir lernen nichts Neues kennen, wenn wir nichts Neues machen.

 

ZRN: Als ein „altes“ Zahnrad, wie bewertest du das Engagement von Muslimen heute?

SAID: Viele Fördertöpfe für Muslime kommen aus dem sogenannten Präventionsbereich, die sich mit der De-Radikalisierung und Prävention von Extremisten beschäftigen. In den letzten Jahren hat diese Finanzierungsquelle die Aufmerksamkeit vieler engagierter Muslime auf sich gezogen – zu viel. Die muslimische Zivilgesellschaft hat ganz andere Bedürfnisse, die einfach nicht bedient werden.

 

ZRN: Wo siehst du das Netzwerk in den nächsten fünf Jahren? Wird so ein Verein noch nötig sein?

SAID: Solange es engagierte Muslime in Deutschland gibt, wird es auch immer eine Frage nach Vernetzung geben. Ich glaube, das wird sich auch in 100 Jahren nicht ändern.

 

ZRN: Du hast in vergangener Zeit viel erlebt und gelernt mit und bei den Zahnrädern. Was würdest du dem neuen Vorstand gerne mit auf den Weg geben?

SAID: Eine zentrale Herausforderung ist es nach wie vor in einfachen Worten zu erklären was Zahnräder bewirken möchte.

 

ZRN: Jetzt kommt deine wohlverdiente „Zahnräder-Rentenzeit“! Wie geht es für dich weiter?

SAID: Mein Papa möchte, dass ich mal für irgendeine Behörde arbeite, ein sicheres Einkommen beziehe und später mal in Pension gehe. Ich muss ihm irgendwie erklären, dass ich Sozialunternehmer werden möchte, keine Ahnung haben woher ich mein Einkommen beziehe und nicht an die Rente glaube… es liegt viel Arbeit vor mir! Dem Zahnräder Netzwerk bleibe ich aber als Beiratsmitglied weiter treu.

 

ZRN: Said, vielen Dank für deine Zeit und dein langjähriges Engagement bei dem Netzwerk! Wir wünschen dir im Namen aller Zahnräder das Beste für die Zukunft und viel Erfolg in deiner beruflichen Laufbahn.

By |Montag, 25 Dezember, 2017|News, Veranstaltungen|0 Comments

Get Together in Berlin

Das ZahnräderX Berlin Team lädt zu einem Get Together – Brunch am Ostermontag ein! Gemütliches Beisammensein, Austausch und gutes Essen bestimmen das Programm.

Extra Bonus: Ihr wollt Euch für die im Mai bevorstehende Konferenz bewerben, habt aber diverse Fragen und wünscht Euch Unterstützung? Wir stehen persönlich mit Rat und Tat zur Seite!

Wann: Montag, 28. März 2016, ab 11 Uhr
Wo: Café Bilderbuch, Akazienstr. 28, 10823 Berlin (nahe Kaiser-Wilhelm-Platz)

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

GetTogether_ZRX-Flyer-Berlin 2016 (1)

Das zweite Meet & Greet in Berlin – dieses Mal mit dem Interkulturellen Institut für Inklusion

ZahnräderX Berlin LogoWelche Angebote für blinde Muslime gibt es? Mit welchen Hindernissen müssen sich gehörlose Muslime im Alltag auseinandersetzen? Was sollten wir als Community künftig beachten, um Menschen mit Behinderung an ihrer Teilnahme und Teilhabe zu stärken?

Am 11. März 2016 lädt ZahnräderX Berlin ein zum Meet & Greet mit dem Gewinner der Zahnräder Konferenz:  Dem Interkulturellen Institut für Inklusion e.V.

Imen Sijen, Schatzmeisterin des Interkulturellen Instituts für Inklusion e.V., stellt ihren Verein und ihr Ziel sich insbesondere für die Barrierefreiheit von Muslimen mit Behinderung einzusetzen, vor.

Beim Meet & Greet bekommt Ihr die Möglichkeit den Verein näher kennenzulernen. Ganz im Sinne der Zahnräder gibt es viel Zeit zum Netzwerken und Austauschen über Perspektiven, Ansprüche und Möglichkeiten des sozialen Engagements.

 

Über das interkulturelle Institut für Inklusion e.V.

Der Verein unterstützt und fördert Menschen, welche aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer gesellschaftlichen wie auch sprachlichen Minderheit im alltäglichen Leben vielen Barrieren ausgesetzt sind. Ein Anliegen des Vereins ist es, Menschen mit und ohne Behinderung eine Plattform zur Begegnung zu schaffen. Hierbei liegt der Fokus auf der Förderung der deutschen Sprache und der Gebärdensprache. Zur Arbeit des Vereins gehört auch die Ausbildung von Personen, die in der Lage sind, die neuartige und schwierige Vermittlungsfunktion auf den Sektoren der Religion, Kultur und Bildung zu übernehmen sowie der Aufbau eines auf nationaler und internationaler Ebene fungierenden Netzwerkes von qualifizierten Fachkräften.

 

Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann melde Dich an.

Bringt die Zahnräder in Bewegung und seid dabei!

 

Wer:                           Sozial Engagierte und Interessierte

Wann:                        Freitag, 11. März 2016, 18.30 Uhr, Einlass ab 18 Uhr

Wo:                            Bewohnertreff Kaffeeklatsch im Pallasseum, Potsdamer Str. 172 c/d,

10783 Berlin-Schöneberg, nahe U-Bhf Bülowstr. (im Hinterhof)

Anmeldung:             Berlin@zahnraeder-netzwerk.de

 

Lest hier unser Interview mit I.I. e.V..

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